Das dritte Rennen in Neuss schien auf dem Papier eine knifflige Sache zu werden, aber was der vierjährige Galileo-Sohn Altano in diesem Rennen ablieferte und der Konkurrenz am Ende mit zehn Längen enteilte, das war schon klasse. Der von Andreas Wöhler in Ravensberg trainierte Altano (Foto) schaffte seinen ersten Sieg beim zweiten Start, könnte durchaus ein Pferd sein, das eine bessere Zukunft hat.
Jose Luis Silverio ritt die 60:10-Chance Altano zum Sieg (auch Wöhler-Stalljockey Eduardo Pedroza war vor Ort) über Deutschland-Debütant City of Light (Steffi Hofer) und Warolino (H. Grewe).
Der höher eingeschätzte Lantao (Alexander Pietsch, Totokurs 29:10) konnte als Fünfter nie in die Entscheidung eingreifen, während die einen Platz vor ihm platzierte Molenhof-Lady Slona (A. Best) länger gut im Bilde war.
‚Ich hatte immer alles im Griff‘, lautete denn auch das coole Statement von Siegjockey Jose Luis Silverio, dessen Partner Altano sich beim zweiten Start deutlich gefördert und wie verwandelt präsentierte.
Die einleitende Prüfung holte sich Antonio Gold (P. J. Werning), der schon recht früh die Initative übernahm und für Odds von 47:10 eine schwächere Form aus Dortmund vor einer Woche korrigierte.
Volly (Laura Jana Gabriel) blieb nach seinem letzten Sieg nur der zweite Rang vor Russian Princess, da Antonio Good bereits früh vorne enteilt war.










