Ein gängiger Tipp besonders unter den deutschen Fans war am Donnerstag in Meydan natürlich Kassiano. So wie der Ex-Deutsche im Vorjahr und besonders bei seinem Godolphin-Einstand drei Wochen zuvor gelaufen war, musste er auf Handicap-Ebene zum Sieg stehen.
So sah es auch Jockey Ted Durcan: „Er war in Meydan sofort gut gelaufen und hatte uns anschließend auch in der Arbeit weiter voll überzeugt. Ich hatte mit wenig Pace gerechnet und wollte deshalb sofort im Vordertreffen dabei sein.“
Der alte Dubai-Hase sprang deshalb mit den Vorderen ab und konnte Kassiano in zweiter/dritter Spur an vierter/fünfter Stelle einparken, wo er mit viel Vertrauen liegenblieb. Als sein Stallgefährte Con Artist den Angriff einläutete, konnte er diesem problemlos folgen und ihn 200 Meter vor dem Ziel stellen.
Auch wenn der Abstand im Ziel nur einen Hals betrug, darf man bestimmt von einem sicheren Sieg sprechen. Trainer Saeed bin Suroor äußerte sich nach dem Rennen ähnlich wie sein Jockey und hofft, dass das grundehrliche Pferd demnächst in die Gruppeklasse wird aufsteigen können.
Am World Cup-Tag hat der Sohn des Stallion-Shootingstars Soldier Hollow keine Nennung. Für ein Pferd mit seinen Talenten gibt es am 30. März eigentlich auch nur ein Rennen: den World Cup selbst. Dafür hätte er sich in den nächsten Wochen aber gleich um mehrere Klassen zu steigern.
Aber vielleicht klappt es ja 2014! Zunächst stellt GaloppOnline seinen Lesern die Frage, ob Kassianos wertvollster Sieg in diesem Jahr in einem Handicap, einem Listenrennen oder auf Gruppe-Niveau zu Stande kommt.
Wenn er klar aus dem Rennen gekommen ist und weiterhin im Drei-Wochen-Takt läuft, könnte er im Rahmen dieses Carnivals vielleicht noch zweimal starten. Wohin er dann geht, ist wahrscheinlich noch nicht entschieden. Für Mitteldistanzler mit Sandeignung bietet sich ein Land aber ganz klar an: Amerika!












