Durch die Teilnahme des einstigen Derby-Favoriten Eiswind (Foto, Andrasch Starke) erhielt das Neusser Sandbahn Classic am Sonntag in Neuss eine deutliche Aufwertung. Erstmals sind nicht mehr nur die Dreijährigen unter sich, denn man hat das Rennen auch den älteren Pferden zugänglich gemacht.
Mit dem mit Andrasch Starke antretenden Eiswind dürfte der Favorit gegeben sein, denn mit derartigen Meriten wie er kann keiner der Konkurrenten aufwarten.
Genau so alt wie Eiswind und ein noch ebenso unbeschriebenes Blatt auf dem Neusser Sand ist der im Krefelder Stall von Erika Mäder stationierte Man on Fire, der seinen ersten Anlauf auf einer Sandbahn unternimmt.
Einen guten alten Bekannten weist das Feld in dem von Heinz Hesse in Frankfurt trainierten Grantley auf, einen zehnjährigen Routinier, der seine Hochform auf Sand in der Vergangenheit allerdings erst im Sandbahn Grand Prix an gleicher Stätte erreichte.
Einer, dem man auf jeden Fall in die Überlegungen einbeziehen muss, ist Personal Power, Zweiter im Vorjahr hinter dem von Andreas Göritz gerittenen Zakopane aus dem Stall von Peter Schiergen.
Als einem Bahnspezialisten, wie ihn Personal Power verkörpert, ist ihm wohl mehr zuzutrauen als etwa Anno Mundi, Bayanis oder Polyanta. Erstmals Bekanntschaft mit der Neusser Bahn macht auch der von Mario Hofer trainierte Atamane, der ebenso für einen vorderen Platz in Betracht kommt wie der Münchener Gast Tuxedomoon, ein scheinbar gutes Reisepferd, denn er hat u. a. mehrfach auf italienischen Bahnen gewonnen.












