Der Auftakt zur zweiten Hälfte der Wintermeisterschaft ist am Sonntag über die Bühne gegangen. Toni Potters (Foto), der mit zwei Startern antrat und mit zwei Siegern die Heimreise nach Frankfurt antrat, hatte einen tollen Nachmittag. Seit 2008 ist er als selbständiger Trainer in Niederrad tätig, der 49-jährige Potters, der in seiner rennsportlichen Karriere schon so einige Stationen hinter sich hat.
Der 18. Januar war im Übrigen der erfolgreichste Tag in der noch jungen Laufbahn des gebürtigen Holländers, denn zwei Sieger an einem Renntag hatte er noch nie gestellt. Dabei sogar eine kleine Meisterleistung an Management geboten, als sein 100. Starter, Gerrie de Wolffs Suriano, das Jubiläum zu einem Sieg und damit zu einer runden Sache gestaltete.
Mit seinen drei Treffern rückte Potters in der Statistik ein gutes Stück vor und befindet sich inzwischen in dessen Vordertreffen. An der Spitze gibt es eine Patt-Situation, denn Christian von der Recke hat den sechsten Erfolg unter Dach und Fach gebracht und damit mit Jan Pubben der sich für diesen Tag so viel vorgenommen hatte, gleichgezogen.
Mit Norbert Sauer gemeinsamer Dritter ist jetzt der Leipziger Peter Hirschberger, dem ein Stein vom Herzen gefallen sein dürfte, als feststand, dass das Rennen seines Cracks Mharadono entgegen aller Befürchtungen doch stattfand und dieser dann auch die Konkurrenz in überlegener Manier abfertigte.
Neulinge im Kreis sind Günter Lentz und Guido Speiser, der seit Jahren die Sandbahnveranstaltungen beschickt und mit seinem Feelin Irie offenkundig einen guten Griff getan hat. Einen neuen Fan hat die Dortmunder Bahn in Werner Hefter, der sein Konto auf drei Treffer angehoben hat.
Bei den Jockeys hat sich mittlerweile Norman Richter als einziger ernst zu nehmender Verfolger des mit fünfzehn Erfolgen führenden Lennart Hammer-Hansen herauskristallisiert. Während „Lenny“ noch auf den ersten Jahrestreffer wartet, hat Richter bereits gepunktet und nimmt mit sieben Erfolgen mit klarem Vorsprung vor der Konkurrenz den zweiten Platz vor Henk Grewe, der wie Hammer-Hansen am Sonntag leer ausging, ein.
Dahinter folgen mit Alex Pietsch und Rene Piechulerk zwei „Recken“, von denen Letztgenannter derzeit erfolgreich in den Sattel steigt, während der andere, da gesperrt, nur im Training auf den Rennpferden sitzt. Für Fabian Xaver Weißmeier, der nach einem Sturz ein halbes Jahr pausieren musste, Jiri Palik, Maria Papke und Alessandro Schikora ging am Sonntag eine mehrmonatige Durststrecke zu Ende, denn alle vier waren erstmals wieder erfolgreich.
Die Liste der erfolgreichen Deckhengste wird länger und länger, während Dashing Blade seine Spitzenstellung weiter ausbauen konnte und jetzt sechs Erfolge aufweist. Gemeinsam auf Platz zwei befinden sich Silvano, der nach seinem Südafrika-Aufenthalt bekanntlich die Saison 2009 auf seinem Heimatgestüt Fährhof in Sottrum beginnt, und Goofalik, der wie Dashing Blade am neunten Renntag einmal punktete. Erweitert wurde die Liste durch Hamond, Medaaly, Diesis, Key of Luck sowie Lagunas.











