Im Hauptrennen des ersten Tages des Kölner Europa-Festivals, dem mit sechs Stuten besetzten Winterkönigin-Trial über 1500 Meter, siegte die zweitgrößte Außenseiterin im Feld Arazza (119:10) mit Filip Minarik gegen die englische Gaststute Tiburtina und die 22:10-Favoritin Saloon Sold aus dem Stall von Markus Klug, die knapp zurück Dritte der mit 25.000 Euro dotierten Listenprüfung um den Preis des Medienhauses DuMont Rheinland wurde (Zum Video).
Allerdings benötigte die Auenqueller Areion-Tochter Arazza die berechtigte wenn auch nicht unumstrittene Hilfe der Stewards, denn Andreas Suborics war der Auenquellerin, die das Rennen im dicht geschlossenen Feld zunächst am Ende des Feldes aufgenommen hatte, in der Endphase, als die Areion Lady noch höllisch schnell geworden war, in die Quere gekommen und hatte ihr zweimal in der Geraden, als aber eigentlich alles schon entschieden war, wenig Platz verschafft.
Die Abstande im Ziel waren relativ knapp zwischen den sechs Pferden, sodass eine Formunkehr in der Iffezheimer Winterkönigin im Oktiober nicht auszuschließen ist.
So richtig daran glauben, dass Arazza vor der ersten Hirschberger-Farbe Pemina, die im Ziel Fünfte wurde, im Trial sein könnte, wollte der Mülheimer Trainer am Samstagmorgen gegenüber GaloppOnline.de nicht wirklich, aber gerade bei den zweijährigen Youngstern sind oft genug Überraschungen nicht auszuschließen.











