Zwei Starts – zwei Siege. Mit dieser Bilanz ging die von Andreas Wöhler für das gestüt Etzean trainierte Sholokhov-Tochter Monami in das Diana-Trial, die Gruppe II-Prüfung über 2000 Meter auf der Hauptstadtbahn, die mit 70.000 Euro dotiert war. Wie beim Sieg im Preis der Winterkönigin saß Jozef Bojko im Sattel der Stute, die ihren Saisoneinstand gab.
Denn nach einem Trainingszwischenfall – sie war über einen Koppelzaun gesprungen – hatte man die Route mit der Klassestute (Foto) ändern müssen.
Als 34:10-Favoritin trat die Stute aus dem Championstall in dem Hoppegarten-Highlight an. Und mit einer feinen Speedleistung setzte sich die Etzeanerin sicher mit einer halben Länge Vorteil gegen die Mitfavoritin Wasimah durch, hinter der eine weitere dreiviertel Länge zurück Nymphea vor der aus Frankreich angereisten Omana den dritten Platz belegte.
Lange hatte das Rennen im Zeichen der Auenquellerin Rila gestanden, doch die Lokalmatadorin aus dem Stall von Roland Dzubasz durfte nur bis in die Zielgerade führen. An der 400 Meter-Marke war Wasimah zur Stelle und hatte einen starken Moment. Doch dann kam Monami auf freie Bahn und fing die Gröschel-Stute noch sicher ab (Video ansehen).
‚Sie hatte nicht einmal den besten Rennverlauf, aber Jozef hat sie glücklicherweise noch rechtzeitig auf freie bahn bekommen. Nun könnte sie in Hamburg laufen, das Ziel ist natürlich der Preis der Diana‘, so Andreas Wöhler nach dem Rennen.
Etwas mit dem Rennverlauf haderte Hans-Jürgen Gröschel. ‚Sie muss länger versteckt werden, sie war zu früh vorne‘, so der Hannover-Coach über seine Wasimah, die aber ein sehr gutes Rennen lief.
Frau Dr. Dr. Christine Otto, die Besitzerin der Zweitplatzierten Wasimah, beabsichtigt, einen Protest gegen die Siegerin einzulegen, da die Nachnennung dieser ihrer Meinung nach zu spät, bzw. nicht korrekt erfolgte.











