William Buick, der Sohn des auch hierzulande bekannten Klassejockeys Walter Buick, zählt zu den größten Talenten in der europäischen Rennsportszene. Im letzten Jahr bekam er den Traumjob als Stalljockey am großen Stall von John Gosden in England und etablierte sich unter den besten Sattelkünstlern der Insel. Am 30. Dezember lernte er in Meydan die Schattenseite des Sports kennen.
Gleich zweimal kam William Buick aus dem Sattel. Mit Foolin Myself und später mit Sarbola. Er wurde ins Hospital in Dubai eingeliefert, wo er einige Tage verbrachte. Eine schwerwiegendere Verletzung wurde nicht festgestellt, doch gönnte sich der junge Reiter eine kurze Auszeit.
Zur Eröffnung des Dubai Carnival Meetings am letzten Donnerstag weilte William Buick auf der Rennbahn in Meydan und war natürlich ein begehrter Gesprächspartner bei den Pressevertretern. Er teilte ihnen mit, dass er am 3. Februar wieder in den Sattel steigen werde.
Zu seinen spektakulärsten Auftritten gehören die des letztjährigen August-Wochenendes. In Chicago gewann er für den Gosden-Stall mit Debussy die Arlington Million und flog wenige Stunden später zurück nach Europa, wo er gleich in Deauville in den Sattel stieg und mit dem von David Simcock trainierten Dream Ahead den ebenfalls zur Gruppe I zählenden Prix Morny gewann.
Weitere ganz große Treffer waren im letzten Jahr die Erfolge mit Artic Cosmos im englischen St.Leger und mit Dream Ahead in den Middle Park Stakes von Newmarket. In England ritt William Buick 2010 genau 73 Sieger und kam auf eine Gewinnsumme von rund 1,7 Millionen Pfund.










