Wild, wilder, Wild Chief! Dritter im „Marois“

Es war wohl die schwerste Aufgabe in die Jens Hirschberger seinen Schützling Wild Chief am Sonntag hätte schicken können, doch der Doyen-Sohn „platzte aus allen Nähten“, wie sein Trainer Ende der Woche gegenüber GaloppOnline.de zu verstehen gab.

Und in der Tat: der vierjährige lief im zur Gruppe I zählenden Prix Jacques le Marois (700.000 Euro) von Deauville ein fantastisches Rennen und wurde nach toller Speed-Leistung nach 1600 Meter mit dem dritten Rang belohnt. Wild Chief wurde unter Alex Pietsch mit zunehmender Distanz immer stärker. In einem packenden Finish verwies er Lightning Spear schließlich mit dem hauchdünnen Vorteil einer Nase auf den vierten Platz.

Eine Wahnsinns-Leistung des von Walter Häcker gezogenen Wild Chiefs, der zuletzt die Meilen-Trophy in Hannover überlegen gewinnen konnte, und die mit einem Preisgeld von 80.010 Euro wird versüßt wurde. „Warum sollten wir es nicht einfach versuchen“, so ein weiterer Kommentar von Jens Hirschberger. Versuch macht klug und Wild Chief bestätigte die Eindrücke seines Trainers auf ganzer Linie.

Vorne war an diesem Tag kein Kraut gegen Andre Fabres Esotérique unter Pierre-Charles Boudot gewachsen. Die als 43:10-Chance gestartete Danehill Dancer-Tochter verwies den heißen Favoriten Territories auf den zweiten Rang. Für diesen könnte der Boden in Deauville schon ein wenig zu weich gewesen sein. 2007 stellte Andre Fabre zum letzten Mal den Sieger im „Marois“. Damals gewann der große Manduro in den Farben von Georg Baron von Ullmann.

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