Im Ausgleich III über 2400 Meter, dem ersten Rennen mit Viererwette bei der Großen Woche, setzte sich einer der beiden Dreijährigen im Feld durch. Das war der von Erika Mäder trainierte Wild Papillon. Der gut gezogene Soldier Hollow-Sohn, der von Martin Seidl geritten wurde, ließ seinem Düsseldorfer Maidentreffer somit auf Anhieb einen weiteren Sieg folgen. Zur erstaunlich hohen Quote von 8,4 siegte der Hengst gegen den stark endenden Nightdance Man, Auenflug und Igneo. Allerdings musste das Team um den Dreijährigen nach dem Rennen noch etwas zittern, denn im Finish war es zwischen ihm und dem Zweitplatzierten Nightdance Man etwas eng geworden, und auf der Linie lag nicht viel zwischen den beiden Ersplatzierten. Die Rennleitung beließ es aber beim ursprünglichen Einlauf. In der Viererwette gab es eine Quote von 836,8:1 (zum Video).
„Er sollte eigentlich in der nächsten Woche laufen sollen, aber da hätte ich ihn nicht reiten können, weil ich dort für das Gestüt Ittlingen reiten muss. Da hab ich Frau Mäder dieses Rennen vorgeschlagen, und wir haben richtig entschieden“, so Siegreiter Martin Seidl nach dem Rennen. Erika Mäder, Trainerin des Siegers. „Er ist ein supertolles Pferd, sehr einfach, mit tollem Charakter. Er wird sich noch weiter steigern, ich rechne schon damit, dass er es in die Listenklasse schafft, vielleicht sogar etwas mehr.“
Den 1. Wertungslauf zum Nachwuchsförderpreis der Mehl-Mülhens-Stiftung, einen Ausgleich IV über 1800 Meter, gewann Sean Byrne mit dem von seinem Chef John David Hillis trainierten Heart Ahead, der bereits beim Frühjahrsmeeting in Iffezheim erfolgreich gewesen war. 12,2:1 gab es auf den Sieg des Dream Ahead-Sohnes, der sich gegen Girard und Gallardo behaupten konnte (zum Video).










