Mit dem von Jens Hirschberger für den Stall Fürstenhof trainierten Wild Chief gab es am Sonntag in ParisLongchamp auch einen deutschen Starter im Prix d’Ispahan, dem mit 250.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 1850 Meter. Der Doyen-Sohn, der bereits zum zweiten Mal in dieser Mitteldistanz-Prüfung startete, ging unter Lukas Delozier, der erstmals in einem Rennen im Sattel des siebenjährigen saß, im kleinen Feld von sechs Pferden aber als mit Abstand längster Außenseiter zu einer Eventualquote von 330:10 ins Rennen.
Doch der deutsche Gast vermochte letztlich auch keine entscheidende Rolle zu spielen. Unterwegs sah man ihn zwar länger auf dem vierten Platz, doch, in der Zielgeraden besaß er früh keine Chancen mehr auf einen Platz in der Dreierwette. Der Sieg ging wie erwartet an den letztjährigen Dritten des Prix du Jockey Club, dem von Carlos Laffon-Parias trainierten, und von Olivier Peslier gerittenen 17:10-Favoriten Recoletos, der zum ersten Mal in einem Gruppe I-Rennen triumphierte.
Unterwegs an letzter Stelle liegend, machte der vierjährige Whipper-Sohn, der zuletzt bereits den Prix du Muguet in Saint-Cloud gewonnen hatte, im Einlauf alles klar, und siegte mit eindreiviertel Längen Vorsprung vor dem englischen Gast Almodovar, hinter dem Trais Fluors den dritten Platz belegte, während für Wild Chief nur Rang fünf blieb, der aber immerhin noch mit 7.150 Euro dotiert war.
Im Prix Vicomtesse Vigier, dem mit 130.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen über 3000 Meter, bewies der von Alain de Royer-Dupre für den Aga Khan trainierte Manduro-Sohn Vazirabad einmal mehr, dass er auf den extrem weiten Distanzen eien Klasse für sich ist. Unter seinem ständigen Jockey Christophe Soumillon siegte der 22:10-Favorit nach einem Rennen aus der Reserve leicht gegen den von Hughie Morrison trainierten Marmelo, hinter dem Mille et Mille Dritter wurde. Für Vazirabad war es bereits der 13. Gruppesieg.












