Wie in Hamburg saß der schwedische Spitzenjockey Fredrik Johansson im Sattel von Wiener Walzer, der nach einem Rennen von der Spitze aus mit immer neuen Reserven die permanenten Attacken von Getaway unter Adrie de Vries im Kölner Rheinland-Pokal abwehrte.
Natürlich stand Adrie de Vries nach dem Rennen die Enttäuschung im Gesicht geschrieben, doch er fand kurz und knapp die passenden Worte: „Wenn wir schon verlieren, dann ist es gegen den Trainingsgefährtenfährten noch am besten.“
So brauchte auch Georg Baron von Ullmann, der wenige Minuten vor dem Start des Kölner Sommerhits schnell noch den vierten Platz vor Irian im „Marois“ hatte verfolgen können, zu keinem Zeitpunkt ins Grübeln geraten, ob nicht einer seiner beiden Schützlinge patzten würde. Wiener Walzer in „schwarz-blau-rot“ und Getaway in seinen blau-gelben-Farben waren zu dominant.
So darf man Wiener Walzer bereits jetzt als einen überdurchschnittlich guten Derby-Sieger bezeichnen, was auch sein Besitzer und auch Trainer Jens Hirschberger bestätigten. Der Bergheimer Coach: „Zu Hause war Getaway besser, aber offensichtlich weiß man gar nicht genau, was Wiener Walzer wirklich kann. Das war heute einen tadellose Leistung eines Dreijährigen.“
Wiener Walzer könnte man im Herbst im Weidenpescher Park im Preis von Europa Wiedersehen, vielleciht marschiert er vorher ind en Großen Preis von Baden. Jens Hirschberger: „Wir werden dies kurzfristig entscheiden, wie wir auch die nächsten Starts mit Getaway erst einmal überlegen werden.“











