Ein Wiedersehen mit deutschen Aushängeschildern gibt es am Sonntag in weiteren Gruppe-Prüfungen in Deauville. Im mit 250.000 Euro dotierten und zur Gruppe I zählenden Prix Jean Romanet absolviert die ehemalige Gestüt Hachtseerin Lady Marian ihren zweiten Rennbahnauftritt nach einer Pause seit März in Nad al Sheba, wo sie allerdings erstmals in neuen Farben nicht auf sich aufmerksam machen konnte.
Zuletzt blieb Lady Marian ebenfalls in Deauville gelaufenen Prix Rothschild, (Gr. I) gegen die damalige Siegerin Goldikova als Siebtplatzierte ohne jede Möglichkeiten.
Die in Newmarket für 2,1 Mio Euro verkaufte, nunmehr in den blauen Godolphin-Farben agierende Nayef-Tochter muss sich voraussichtlich mit fünf Gegnern, darunter auch die aus Karlshofer Zucht stammende Monsun-Tochter La Boum auf der 2000 Meter-Strecke auseinandersetzen. Favoriten könnte allerdings die Zweitplatzierte aus dem Grand Prix de St. Cloud zu Spanish Moon, die Royer-Dupre-Vertreterin Alpine Rose werden.
Aussichtsreicher erscheint auf dem Papier Derbysieger Schiaparelli (Foto), der jüngst noch im englischen Goodwood auf Gruppe II-Level im Goodwood Cup unter Frankie Dettori einen starken Eindruck hinterlassen konnte.
Der mittlerweile Sechsjährige wäre im Prix Kergolay, (Gr. II) alles andere als eine Überraschung. Mit der weitaus höchsten Gewinnsumme von annähernd 800.000 Euro tritt der Karlshofer Monsun-Sohn aus der Sacarina gegen vier Gegner in dieser mit insgesamt 130000 Euro dotierten 2400 Meter-Prüfung an. Sehr zuverlässig nach vorne läuft Tony Clouts Candy Gift und der einzige Dreijährige im Feld, der von Andre Fabre betreute Scheich Mohammed-Schützling Mojave Moon.











