Henri-Alex Pantall ist ein schlauer Trainer. Schickt er eine Stute in ein besseres Rennen nach Deutschland, dann ist immer Gefahr geboten. Noch am Sonntag hatte die von ihm trainierte Calipatria die Henkel-Trophy in Düsseldorf gewonnen. Und am Mittwoch stellte er in Form der Stute Celia auch die Siegerin im BBAG-Auktionsrennen in Köln.
In dem 52.000er über 1300 Meter siegte die Hurricane Run-Tochter Celia (Fabrice Veron) aus dem Besitz von Alexander Pereira leicht mit eineinhalb Länge Vorsprung gegen den Favoriten Turfjäger durch, hinter dem als Dritter und Vierter Ideal und Kastillo jeweils nur einen Hals zurück waren. Nach einem sechsten, und einem zweiten Platz in der Provinz hatte sich die Stute offenbar stark verbessert.
Lediglich 39:10 gab es am Toto auf den Sieg der Stute, die hinter Turfjäger als zweite Favoritin auf die Reise ging.
Die Mutter der Siegerin, Cloudy Bay, hatte unter Regie von Andreas Schütz im Jahr 2003 mit 13 Längen Vorsprung das Neusser Sandbahn-Auktionsrennen gewonnen. ‚Der zweite Platz vom letzten Start swar besser, als er auf dem Papier aussah‘, so Siegreiter Fabrice Veron nach dem Rennen.
‚Er ist gut gelaufen, braucht auch etwas weitere Wege, nun könnte er eventuell im Zukunfts-Rennen laufen, Ziel ist wohl der Preis des Winterfavoriten‘, erklärte Uwe Ostmann zum Zweitplatzierten Turfjäger.
‚Ein gutes Pferd, ein weiterer Weg ist noch besser für ihn‘, lobte Adrie de Vries den Drittplatzierten Ideal.
Den Ausgleich III über 1400 Meter schnappte sich der von Hans-Jürgen Gröschel trainierte Alexis, der unter Victor Schulepov noch den bereits wie der Sieger aussehenden Captain Noble abfing.
Im Dreijährigenrennen über 1850 Meter kam die Schlenderhanerin Ituila (Adrie de Vries) bei ihrem erst zweiten Start zum zweiten Sieg. Wie bei ihrem Debüt auf der gleichen Bahn war die Tochter der Diana-Siegerin Iota völlig überlegene Ware, ließ dem Fährhofer Tempuran keine Chance. Dritte wurde die Debütantin Heiße Schokolade.











