Wieder in Krefeld: Alaska River & Hunter beenden Krise

Wie bereits vor drei Wochen wurde die Krise des Schiergen-Stalles in Krefeld beendet. Damals stoppte Davidoff mit seinem Sieg im Dr. Busch-Memorial auf einen Ruck das Form-Tief des Kölner Champion-Stalles. Doch das war bekanntlich nur kurzfristig.

Nun sollte die Krise aber der Geschichte angehören. Denn nachdem die Schiergen-Pferde bereits am Dienstag allesamt gute Leistungen boten und lediglich ein Volltreffer fehlte, gewann der Kölner am Samstag gleich zwei Rennen.

Mit Alaska River und Kick Hunter schnappte sich Schiergen zwei wichtige Prüfungen im Stadtwald, während sich auch seine dritte Starterin, Avanti Polonia, als Zweite hinter Miramare gut aus der Affäre zog.

„Comeback-Sieg“ Nummer 1 feierte Schiergen durch den Royal Dragon-Hengst Kick Hunter, den zweiten Sieg markierte der Anaaba-Sohn Alaska River. Bei seinem leichten Sieg im Ausgleich II machte der Ammerländer den letzten Platz auf Listenlevel vergessen, meldete sich eindrucksvoll zurück.

„Wir machen zunächst im Handicap weiter, haben aber nach wie vor eine gute Meinung von Alaska River“, so ein glücklicher Schiergen nach dem Sieg des 18:10-Favoriten. Dieser hielt den anfliegenden Auenqueller Big Shuffle-Sohn Vive l’etoile (26:10) leicht mit dreieinhalb Längen Vorsprung in Schach, Dritter in dem mit 8.000 Euro dotierten Event wurde Florentiner nach einem Rennen von der Spitze.

„Für Vive l’etoile kann es sogar noch ein wenig weiter sein, auch wenn man das von seinem Pedigree her zunächst nicht vermuten würde“, war auch Trainer Uwe Ostmann in der Niederlage einverstanden mit der Form des dreijährigen Hengstes.

Ein Doppel gelang wieder einmal Andreas Helfenbein, der die letzten zwei Rennen an sich brachte. Zunächst gewann Helfenbein das Altersgewichtsrennen mit dem achtjährigen Blomquist. Der Hengst aus dem Stall von Michael Trybuhl gewann nahezu Start-Ziel gegen den Favoriten Atamane. Dritter wurde Enomis vor Bailamos.

Der Umsatz in Krefeld betrug bei perfekten äußeren Bedingungen 156.850 Euro. Damit lag man zwar minimal über dem Vorjahr, aber mit Sicherheit noch unter Zahlen, die an einem solchen Tag umgesetzt werden müssten.

Ein großes Kompliment muss man dem Krefelder Rennverein für den Zustand des Geläufs machen. Der Rasen in Krefeld präsentierte sich wie ein Teppich, war pünktlich zum ersten Rennen bei einem Wert von 4,2 in perfektem Zustand für alle Starter.

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