Gleich vier Erfolge konnten die deutschen Galopptrainer am Pfingstmontag im Nachbarland Frankreich feiern. In einem mit 50.000 Euro dotierten Tierce-Handicap über 2000 Meter siegte in Longchamp der von Andreas Trybuhl trainierte Runaway mit Jockey Gregory Benoist als 192:10-Außenseiter. Der zweite deutsche Starter in diesem Rennen, der von Jean-Pierre Carvalho trainierte Poletto (Anthony Crastus) blieb unplatziert.
Und dann gab es in einem Verkaufsrennen für Dreijährige über 3000 Meter (25.000 Euro) sogar eine deutsche Zweierwette, als sich Alla Prossima aus dem Stall von Sascha Smrczek unter Soufyane Moulin gegen Manfred Hofers Le Temujin (Maxime Guyon) durchsetzen konnte. 141:10 zahlte die Siegerin am Totallisator.
Ohne Chance waren in einem mit 1400 Meter dotierten 24.000 Euro-Rennen für die Dreijährigen Jean-Pierre Carvalhos Amaru (A.Crastus) und Werner Baltromeis Birthday Sun (D.Boeuf), die beide unplatziert blieben.
In einem weiteren Verkaufsrennen für Dreijährige (1400 m, 21.000 Euro) kam Kiss Royal (G.Mosse) aus dem Stall von Manfred Hofer auf den vierten Platz. In einem Handicap über 2000 Meter (24.000 Euro) belegte Teka Maki (W.Baltromei/M.Guyon) den zweiten Platz.
Auch in Wissembourg gab es deutsche Siege. Gleich im ersten Rennen (1350 m, 14.000 Euro) siegte der von Werner Hefter trainierte Soul ’n Jazz (Jean-Michel Breux) als 112:10-Außenseiter. Der von Andreas Trybuhl trainierte Becquarey (Marvin Suerland) blieb in diesem Rennen unplatziert.
Für den zweiten deutschen Treffer sorgte im letzten Rennen der Veranstaltung (HR, 3800 m, 14.000 Euro) der von Christian von der Recke trainierte Hampstead Heath (Paul Andrew Johnson, 87:10), der Marion Roterings Romac (Mikael Mescam) auf den zweiten Platz verwies.
In einem weiteren Rennen über 1350 Meter (9.000 Euro) kam Ebana aus dem Stall von Mirek Rulec (J.-M.Breux) auf den vierten Platz. In einem Hürdenrennen (3800 m, 14.000 Euro) kam Fantastic Prince (Paul Andrew Johnson) aus dem Stall von Mirek Rulec auf den dritten Platz.
In einem Dreijährigenrennen (2400 m/15.000 Euro) kamen die deutschen Pferde Big Boss (W.Hefter/D.Breux), Scheller (M.Keller/Fr.D.Santiago) und Tandu (M.Rulec/J.-M.Breux) die Pferde drei bis fünf.
In einem Jagdrennen über 3900 Meter (14.000 Euro) schnitt Boccatus (Fr.A.Bertram/Jean-Gilles Gueracague) als Dritter von den deutschen Teilnehmern am besten ab, Fünfter wurde Harry Hacks Apanal (Gael Barbedette).
Werner Hefters Mephisto (J.-M.Breux) belegte in einem 2400 Meter-Rennen, das mit 9.000 Euro dotiert war, den zweiten Platz. Rang drei war die Ausbeute von Zauberstar (Matthias Keller/Sven Schleppi) in einem Amateurrennen über 2125 Meter, das mit 8.000 Euro dotiert war.
Die dritte Frankreich-Bahn auf der am Pfingstmontag deutsche Pferde erfolgreich waren, war Chatillon-Sur-Chalaronne, wo sich die von Conny Brandstätter trainierte Morning Sunshine (Xavier Bergeron) sich ein 8.000 Euro-Rennen über die Meile schnappte. 67:10 gab es am Totalisator.









