Jetzt ist der Knoten so richtig geplatzt, schafft sie Gruppe-Siege am Schnürchen. Nach ihrem Erfolg in Hamburg legte die Ravensbergerin Wurfscheibe am Sonntag in Bremen gleich noch einmal nach.
Im Walther J. Jacobs-Stutenpreis, einem mit 50.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 2200 Meter, war gegen die von Torsten Mundry gerittete Tiger Hill-Tochter kein Kraut gewachsen.
Im kleinen Siebenerfeld wurde es eine taktische Angelegenheit, denn Quelle Amore machte es vorne vergleichsweise ruhig, doch Mundry war auf der Hut und hatte Wurfscheibe (45:10) sofort an zweiter Position vor den beiden Schiergen-Ladies Nordtänzerin und Ioannina.
Bis weit in den Einlauf verkaufte sich Quelle Amore (Eduardo Pedroza) an der Spitze sehr teuer, zog immer wieder an, doch Wurfscheibe setzte in versprechender Manier nach und bekam noch locker alles geregelt. Peter Rau hat die Vierjährige erneut zu einem großen Treffer geführt.
Quelle Amore stand früh als Zweite fest, während im stallinternen Duell Nordtänzerin (William Mongil) das bessere Ende als Dritte hatte, während Ioannina (Andreas Suborics) über einen Angriffsvesuch nicht hinauskam. Überhaupt nichts zu sehen war von der Engländerin Intrigued als Vorletzte.
Wurfscheibe scheint nun auch für noch höhere Weihen gewappnet, ist nach dem dritten Gruppesieg eine der besten deutschen Ladies.
Im Ausgleich II setzte sich mit dem Fährhofer Santiago Atitlan (Eduardo Pedroza, 17:10) der Favorit trotz eines sehr ungünstigen Rennverlaufs durch. Bei den Youngsters gab es einen weiteren Rau-Erfolg durch Gestüt Ittlingens Chantra (Torsten Mundry), die enorm viel Eindruck machte.











