Horses for courses nennt der Brite Pferde, die auf einer Bahn besonders gut aufgehoben und erfolgreich sind. Einer dieser Spezies ist der dreijährige Shrek (Foto), den Andreas Wöhler für Carde Ostermann-Richter in Gütersloh trainiert. Mit sehr viel Erfolg, denn der von Pelder stammende weist nach sieben Starts bereits vier Siege und zwei Plätze vor.
Ausgerechnet im wichtigsten Rennen eines deutschen Dreijährigen, dem Derby, war er als Sechster außerhalb der Geldränge. Diesen Rang teilte er sich übrigens mit Persian Storm, auf den er im Merrill Lynch Euro-Cup traf. Eigentlich hätte es die Neuauflage dieses Duell schon im Fürstenberg-Rennen geben sollen, doch im Vorfeld hatte er sich in seiner Boxe festgelegen, musste den Start deswegen auslassen.
Nun meldete er sich mit einer starken Leistung zurück und landete seinen dritten Sieg beim dritten Start auf der Frankfurter Bahn. Hier hatte er als Zweijähriger sein Maidenrennen und am 1. Mai diesen Jahres mit dem Frühjahrspreis des Bankhauses Metzler auch sein erstes Gruppe-Rennen gewonnen. Zwischen diesem Erfolg und Hamburg lag noch der Start im italienischen Derby, der mit Platz zwei ebenfalls ein hervorragendes Ergebnis gebracht hatte.
Seinen nächsten Start wird er am 20. Oktober in der Heel-Baden-Württemberg-Trophy (Gr. III) bestreiten, dabei auf 2200 Metern, der „Idealdistanz“, wie es Andres Wöhler ausdrückte, antreten und dabei mit mehrwöchiger Verspätung dann die Bekanntschaft mit der Iffezheimer Bahn machen wird.











