Aller guten Dinge waren drei für Stall Jennys Raptor. Nach seinem Dortmunder Maiden-sieg war er auch seinen ersten Einsatz in einem Handicap souverän erfolgreich, um im Lanson-Cup, dem früheren Scherping-Rennen, nicht nur sein erstes Listen-Rennen zu gewinnen, sondern auch Trainer Mario Hofers ersten Meetingstreffer unter Dach und Fach zu bringen.
Stalljockey Andrasch Starke saß im Sattel des Auenadlers-Sohnes, der einrechter Bruder des Spitzenfliegers Raffelberger ist und wie dieser die gelb-weißen Farben des Stalles Jenny trägt.
Es war ein hartes Stück Arbeit zu leisten, ehe der Listen-Erfolg feststand, denn der erstmals in dieser Saison herausgebrachte Electric Beat erwies sich als hartnäckiger Widersacher und war im Ziel lediglich um einen Kopf zurück.
Da der Löwe-Schützling in der Endphase in die Spur des drittplatzierten Swing The Ring geraten war, gab es seitens der Rennleitung eine Überprüfung mit anschließender Disqualifikation von Electric Beat, der daraufhin hinter Swing The Ring auf den dritten Platz zurückgestuft wurde.
„Raptor ist ein sehr, sehr gutes Pferd mit sehr viel Potenzial“, lobte Mario Hofer den als 23:10-Favorit erfolgreichen Hengst, den Gerd Zimmermann, Eigner des Stalles Jenny, privat vom Gestüt Rheinberg, das als Züchter zeichnet, erworben hat.
Mit der von Erika Mäder in Krefeld für Erika Hilger trainierten Deauville („meine beste Stute“) und der Park Wiedingerin Double Fantasy erreichten zwei Debutantinnen, die vor einer guten Zukunft stehen dürften, die Plätze eins und zwei im einleitenden Rennen für dreijährige Stuten.
Die Iffezheimer Bahnen zählt zu den Lieblingskursen des vierjährigen Villeroy, der sich so im neuen Jahr präsentierte wie er das vergangene abgeschlossen hatte, nämlich als souveräner Sieger. Wieder vermochte er im Ausgleich II seinen Gegnern von der Spitze aus die Packe zu diktieren, um im Ziel vor Mensatiger die Nase vorne zu haben. Der Hengst, weiter ungeschlagen in Iffezheim, steht im Lengericher Stall von Dr. Andreas Bolte und wurde von Andreas Boschert geritten.
Im abschließenden Schmidt-Pauli-Jagdrennen musste der große Anhang von Armand eine bittere Pille schlucken, als dieser nie sonderlich in Erscheinung trat und als Fünfter deutlich hinter dem auf dem letzten Stück vor dem lange führenden Mazzino erfolgreichen Hanseat (Eric Gueracaque) folgte.
Damit ging ein erfolgreicher Tag für Trainer Erika Mäder zu Ende, die bereits das einleitende Rennen mit Deauville und in Warendorf mit Eurofighter gewonnen hatte. Und Hanseat, immerhin schon neunjährig, gewann dieses Rennen zum dritten Mal hintereinander!









