Wie der Bruder! Jetzt ist auch Abbashiva Gruppesieger

Sein Bruder Abbadjinn ist einer der besten deutschen Flieger und Gruppesieger. Doch das ist Abbashiva jetzt auch. Der dreijährige Tiger Hill-Sohn aus dem Warendorfer Stall von Trainer Peter Rau gewann die Große Hessen Meile, den Fraport AG Pokal (Gruppe III, 1600 m, 50.000 Euro) unter Norman Richter sicher gegen den lange führenden Ostmann-hengst Forthe Millionkiss und den frischen Hamburger Gruppesieger Sehrezad.

Schon zuletzt hatte Abbashiva überzeugt, als er in Hannover den Großen Plural-Preis auf Listenebene überlegen gewonnen hatte. Doch auch auf der diesmal 300 Meter weiteren Strecke hatte der Hengst, der am Toto noch erstaunliche 53:10 zahlte, keine Probleme.

‚Sicher, eine Länge‘, lautete der Richterspruch. ‚Wir hatten einen Start von den Bodenverhältnissen abhängig gemacht. Als mir vom Rennverein signalisiert wurde, dass es in Frankfurt lange nicht geregnet hatte und der Boden deshalb nicht so weich wäre, sind wir dann doch gelaufen. Gottseidank hat der Regen erst nach dem Rennen eingesetzt. Er könnte jetzt im Grupperennen in Hannover laufen‘, so Peter Rau (Foto).

Zufrieden mit dem Laufen von Forthe Millionkiss war auch Marcel Weiss, Futtermeister am Stall von Trainer Uwe Ostmann. ‚Er hat sich gegen die Dreijährigen, denen er ja Gewicht geben musste, gut aus der Affäre gezogen, leider bekam er an der Spitze schon früh Druck‘, so Weiss.

‚Leider war der Boden nicht weich genug für ihn, aber er ist trotzdem ein gutes Rennen gelaufen‘, so Andreas Löwe über den Dritten Sehrezad. Hinter Sehrezad lief der alte Willingly ein braves Rennen, war noch vor der 1.000 Guineas-Zweiten Rosenreihe.

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