Sieben Rennen und ein Umsatzergebnis von 108.500 Euro beim letzten Allwetterbahntermin in der Wintersaison 2009/2010 in Dortmund. In diesen Zeiten sicher gar nicht einmal so schlecht das Ergebnis. Vor allem wichtig war, dass wieder die 100.000-Euro-Schallmauer durchbrochen wurde. Doch der Winter 2009/2010 stand unter keinem ganz so guten Stern.
Denn in den vergangenen Monaten herrschten teilweise wochenlang äußere Bedingungen, die nicht unbedingt zu einem Rennbahnbesuch einluden. Das bekamen die Rennbahnen in Neuss und Dortmund dann auch in schöner Regelmäßigkeit an den Sonntagen zu spüren.
„Positiv ist auf jeden Fall hervorzuheben, dass wir überhaupt Rennen veranstaltet haben. Wenn man beispielsweise England als Vergleich heranzieht, gab es Wochen, in denen das komplette Programm gestrichen wurde, das war bei uns nicht der Fall. Die teilweise schwachen Umsatzergebnisse vor allem im Dezember und Januar sind darauf zurückzuführen, dass eben wenige Zuschauer auf die Rennbahn gefahren sind. Es war einfach aufgrund von heftigem Schnee und Eis nicht möglich“, sagt Andreas Tiedkte, Geschäftsführer der Besitzervereinigung.
Es fiel weiterhin auf, dass nach der Wiedereröffnung am Hessentor in Neuss die Bahnwette nicht mehr an das Ergebnis von vor dem Tribünen-Neubau herankam. „Die Bahnumsätze in Neuss sind nicht mehr mit jenen von zuvor zu vergleichen“, nennt Tirdtke einen weiteren Grund des nicht gerade berauschenden Umsatzes während der Winterzeit.










