Wetter glauben Wetter spricht f?r die Ballydoyle-Pferde!

Jeder Turffan, der am Sonntag noch nichts vorhat, sollte sich ins Auto setzen und nach Paris fahren. Dort locken ein blauer Himmel und 20 Grad! Wie in größten Teilen Deutschlands Traum-Wetter im Bois du Boulogne.

Und oben drauf ein toller Prix de l’Arc de Triomphe. Das Traum-Wetter freut vor allem die Wetter der O’Brien-Pferde. Vor allem für Dylan Thomas (in den letzten Tagen an den Wettmärkten stark gefallen) wäre Regen Gift im Vorhaben Arc-Sieg gewesen.

Und auch für Soldier of Fortune ist abgetrockneter Boden sicher kein Nachteil. Im Prix Niel stellte er auf schneller Bahn bekanntlich eine neue Bestzeit auf.

„Regen wäre sicher nicht schlecht für ihn, aber brauchen tut er ihn nicht. Soldier of Fortune hat in Paris auch auf gutem Boden überzeugt“, erläutert Jockey Johnny Murtagh (Foto).

Der Ire möchte nach seinem Erfolg mit Sinndar im Jahr 2000 seinen zweiten Arc-Sieg. „Natürlich muss er seine Form aus dem Englischen Derby, wo er Fünfter hinter Authorized war, steigern. Aber das kann er auch“, gibt sich Murtagh zurückhaltend.

Dass Soldier of Fortune nach dem Englischen Derby einen richtigen Sprung gemacht hat, hat der Dreijährige im Irish Derby und dem Prix Niel längst bewiesen. „Er ist vor allem mental stärker geworden“, berichtet Trainer Aidan O’Brien. Dieser hat den Arc bisher noch nicht gewonnen.

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