Werner Baltromei schl?gt in Belgien gleich doppelt zu

Großaufgebot der deutschen Rennställe am Mittwochabend im belgischen Mons/Ghlin. Insgesamt kamen dort zum Abendrenntag 12 Galopper aus hiesigen Ställen an den Ablauf der dortigen Fibersandbahn. Den Anfang machten in einem 2300 Meter-Handicap (11.200 Euro) Song Of Tiger (W. Baltromei, Foto/St. Hellyn) und Monolithos (R. Ording/D.Porcu).

Und der Baltromei-Schützling sorgte direkt zum Auftakt für ein deutsches Erfolgserlebnis. Song Of Tiger und sein Steuermann kämpften sich in einem packenden Finish ins Ziel und hatten auf der Linie gerade einmal einen Kopf vor dem Zweitplatzierten El Bulli. Monolithos verpasste dagegen die Geldränge. Am Toto zahlte der Sieg des Tiger Hill-Sohnes stolze 155:10 und machte sicherlich auch den ein oder anderen Wetter an diesem Abend glücklich.

In einem Altersgewichtsrennen (8.000 Euro) über die Meile rückten Dulce Et Decorum (H .J. Palz/J. Bojko), König Bernard (W. Baltromei/St. Hellyn), Obelix (S. Smrczek/D. Porcu) und Chavaldant (M. Weber/A. Pietsch) in die Boxen ein. Dieses Rennen hätte für die deutschen Farben besser wohl kaum laufen können. Drei der ersten vier Galopper werden in Deutschland vobereitet. Und wieder hatte der Baltromei-Vertreter die Nase vorne. König Bernard (17:10) siegte leicht mit vier Längen vor Obelix, Gold Dragon und Chavaldant. Dulce Et Decorum blieb außerhalb des Geldes.

In einem Reclamer (6.400 Euro) über 1500 Metzer waren die deutschen Pferde beinahe unter sich. Mit Torres (N. Bach/J. Bojko), All Ways To Rome (H. P. Rosport/F. Minarik), Los Cantos (K. Gernreich/E. Pedroza), Raise A Smile (M. Weber/A. Pietsch) und Teka Maki (S. Smrczek/D. Porcu) waren die heimischen Farben gleich fünffach vertreten.

Einen weiteren Sieg für Deutschland gab es nicht zu verzeichnen, jedoch verdiente auch der von Katja Gernreich Los Cantos mit rang zwei gutes Geld. Im Ziel lag er lediglich eine Länge hinter dem Sieger Hector Lad. Auch der von Nina Bach vorbereitete Torres konnte mit Platz vier auf sich aufmerksam machen. Raise A Smile und Teka Maki konnten sich nicht platzieren.

Partylöwe (W. Baltromei/St. Hellyn) war die letzte deutsche Chance, die in einem Ausgleich (11.200 Euro) über 2100 Meter auf die Reise ging, sich aber nicht im vorderen Feld platzieren konnte.

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