Wer macht die Pace? Für den Prix de l´Arc de Triomphe ist diesmal weit und breit kein Tempomacher in Sicht. Trainer Andre Fabre (Foto mit Georg Baron von Ullmann), der den Arc schon sechsmal gewonnen hat (1987 mit Trempolino, 1992 Subotica, Carnegie 1994, Peintre Celebre 1997, Sagamix 1998 und Hurricane Run 2005) äußerte deshalb einige Bedenken für sein Trio, zumal er keinen Pacemaker nachnennen wird.
„Dafür habe ich kein Pferd, das kommt nicht in Betracht“, sagte der Coach. „All meine drei Pferde sind große Kämpfer, die aus dem Feld kommen wollen, aber ich kann nirgendwo einen Tempomacher finden. Das macht mir große Sorgen.“
Der zu erwartende gute bis weiche Boden sei allerdings passend für sein Trio Shirocco, Hurricane Run und Rail Link. „Schon in der vergangenen Woche haben sie gearbeitet, und ich war sehr zufrieden. Hurricane Run und Shirocco haben dieselben Siegchancen, aber man darf Rail Link auch nicht vergessen. Er ist ein sehr talentiertes Pferd.‘
Allerdings fürchtet er einen Konkurrenten aus Japan: ‚Ich habe den größten Respekt vor Deep Impact. Es gibt kaum einen Zweifel, dass wir ihn schlagen müssen. Sein Rekord ist zu respektieren. Die Japaner sagen, er sei ein Superstar. Es ist beeindruckend, dass er seine Siege auf Strecken zwischen 2000 und 3200 Metern erzielt hat.“











