Mit Torquator Tasso feierte Marcel Weiß und das Gestüt Auenquelle einen herausragenden zweiten Platz im IDEE 151. Deutschen Derby. Am kommenden Sonntag darf es für dieses Team auch gerne ein bisschen mehr sein, wenn in Düsseldorf der 162. Henkel-Preis der Diana (zum Racebets-Langzeitmarkt) ansteht.
Mit Virginia Joy sattelt Weiß eine der absoluten Favoritinnen auf den Stuten-Klassiker, der sich in diesem Jahr ausgeglichener denn je darstellt. Zwischen der ersten und der 16. Stute im Feld liegen gerade einmal fünf Kilo. „Virginia Joy hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wir sind guten Mutes“, so Marcel Weiß im Interview mit der Sport-Welt, welche am Freitag erscheint. Im Kampf um den Sieg stellen sich der Soldier Hollow-Tochter, die von Adrie de Vries geritten wird, allerdings sehr viele gute Stuten in den Weg.
Da wäre die Diana-Trial-Siegerin Kalifornia Queen, die für Henk Grewes ersten und Andrasch Starkes siebten Diana-Sieg sorgen kann. Da wäre Sarah Steinbergs Zamrud (Anthony Crastus), die als Zweite in der Mehl-Mülhens-Trophy nur ganz knapp gegen Virginia Joy unterlag und dann sind dann auch noch die Gast-Stuten Silence Please (Jessica Harrington/Tom Madden), Miss Yoda (John Gosden/Frankie Dettori), Tickle Me Green (Francis-Henri Graffard/Olivier Peslier) und Moon A Lisa (Francis-Henri Graffard/Ronan Thomas), die versuchen werden die „Diana“ erstmals seit Dancing Rain 2011 wieder ins Ausland zu entführen.
Aber wie man es auch dreht und wendet, man wird den Eindruck nicht los, dass so gut wie jede der 16 Teilnehmerinnen am Sonntag (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt) eine Chance haben wird. Viel hängt in Düsseldorf, wie in jedem Jahr, sicherlich auch vom Rennverlauf ab. Der Weg zur ersten Ecke ist kurz und der Kampf um die beste Position hart. „Der Kurs ist speziell“, weiß auch Francis-Henri Graffard, der in diesem Jahr schon das Derby mit In Swoop gewinnen konnte.













