Der Weg zum Union-Sieg führt über Shimrano

Auch wenn es am Sonntag in der 180. Auflage des Oppenheim-Union-Rennens nicht zu der großen und mit Spannung erwarteten Revanche zwischen Quasillo und Shimrano kommt, da der Fährhrofer wegen einer Hufprellung kurzfristig dieser Gruppe II-Prüfung fernbleiben muss, dürfte eines sicher sein: Gewinnt der von Paul Harley trainierte Shimrano (Adrie de Vries) am Sonntag die wichtigste Generalprobe­ für das Blaue Band, dann ist der Monsun-Sohn aus Brümmerhofer Zucht, der vor seinem ersten Saisonstart in den Besitz von Australia Racing Stables gewechselt war, in Hamburg der ganz große Herausforderer für die beiden Wöhler-Favoriten Karpino und Quasillo.

Kein Sieger in einem der vielen Trials für das Blaue Band steht in der Gunst der Wetter höher im Kurs, als der Gewinner der „Union“. Im Grunde ist er auch zwangsläufig der Derby-Favorit. Acht Pferde rücken in die Boxen ein, mit Auctorita ist eine Stute am Start, sie wurde für ihr Jahresdebüt nachgenannt. Als stärkster Konkurrent für Shimrano sollte Peter Schiergens Nutan (Dennis Schiergen) an den Start kommen, aber auch der auf Gruppe-Parkett bereits platzierte Areo (Jens Hirschberger/Robert Havlin) hat durchaus gute Chancen auf eine Paltzierung. Die mit 70.000 Euro dotierte Gruppe II-Prüfung wird als Rennen mit Premium-Dreierwette mit einer garantierten Auszahlung von 10.000 Euro gelaufen. 

Als weiterer Höhepunkt wir am Sonntag der Stutenpreis der Ilse und Heinz Ramm-Stiftung auf Listenparkett entschieden. Drei der sechs Teilnehmerinnen kommen dabei aus dem Ausland. Tom Dascombe schickt die starke Crowley’s Law (Richard Kingsgote) an den Start, für den schon so oft in Deutschland erfolgreichen Henri-Alex Pantall läuft Momayyaz (Antoine Werle). Die dritte Gaststute ist Media Luna (Dennis Schiergen) aus dem Rennstall von Francis-Henri Graffard. Der Kölner Trainer Waldemar Hickst wird die letztjährige Siegerin der German 1000 Guineas Ajaxana (Adrie de Vries) in die Partie schicken. Die Rock of Gibraltar-Tochter sollte aus dem deutschen Aufgebot die beste Chance auf den Sieg haben. Mehr zum Kölner Renntag lesen Sie in der nächsten Ausgabe der „Sport-Welt“, die am Freitag erscheint.

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