Was f?r ein Fight: ‚Orakel‘ nach z?hem Ringen komplett

Was war das für ein Fight: Nach ganz hartem Ringen konnte der Premierenrenntag der Saison in Mülheim doch noch auf die Beine gestellt werden. Das Sieglosen-Rennen über die Meile fiel dem Rotstift zum Opfer, die dafür vorgesehenen Tamada und Nicolora wurden kurzfristig in das “Orakel” gehievt.

So werden nun inklusive dem Araberrennen sieben Prüfungen auf der pferdewetten.de-Rennbahn ausgetragen – schon das Minimum für einen Sonntagsrenntag. Nun schon zum 56. Mal wird das Orakel der Dreijährigen ausgetragen und in der Vergangenheit war es oft genug ein Aufgalopp für das klassische Mehl-Mülhens-Rennen oder andere Großereignisse.

Zumindest drei Hengste im Feld, Artreju, Lixian und Mannico sind für bessere Aufgaben vorgesehen, zumindest haben sie Engagements für Gruppe-Prüfungen, wobei der von Ralf Suerland betreute Artreju als einziger Kandidat für den Klassiker in Köln eingeschrieben wurde.

Ende Oktober ging er in den Besitz des Gestüts Höny-Hof über. Manfred Hellwig, der in dem Kölner Quartier ein Klassepferd wie Martillo hatte, wird sich kaum ohne Erwartungen den Perugino-Sohn gesichert haben.

Die besten Leistungen aus dem Vorjahr bringt allerdings Mannico (Andrasch Starke) mit. Lixian (William Mongil) ist einer der vielen guten Dreijährigen aus dem Schiergen-Stall.

Mit Signum (Foto, Andreas Helfenbein) kommt ein Pferd an den Ablauf, das in dieser Saison schon eine imponierende Vorstellung gegeben hat. Das war im Neusser Orsini-Rennen, als er auf und davon ging. Natürlich war das auf Sand, doch auch auf Gras hat der Sohn von Kalatos gewinnen können.

Signum, der im Übrigen keine Nennungen für bessere Rennen hat, könnte so etwas wie das Zünglein an der Waage sein. Während es für Snake Plissken (Adrie de Vries), Pompeus (Alexander Pietsch) und Nicolora (Marvin Suerland) nicht einfach aussieht, ist die am Platz trainierte Tamada (Andreas Boschert) eine mehr als interessante Teilnehmerin.

Der Raffelberg wird sich an diesem Tag mit einem neuen Erscheinungsbild präsentieren. Zahlreiche Aktionen sind geplant, es gibt Live-Musik, zudem wird der Mülheimer “Galopper des Jahres” gewählt und Besucher des Kinofilms “Dreamer” haben bei Vorlage ihrer Kinokarte freien Eintritt.

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