In Hamburg hatte der vierjährige Glad Eagle noch die Auenqueller Farben getragen, lief in einem Ausgleich I auf Rang drei. Nun trat der im Vorjahr zum dreifachen Sieger aufgestiegene Fantastic Light-Sohn erstmals in den Farben von Lucien van der Meulen an, wurde das erste Mal auch von Christian Sprengel (Foto) aus Hannover gesattelt und trumpfte auf.
Und der Einstand an der Ostsee, der war einer nach Maß. Auf den letzten Metern machte der Fantastic Light-Sohn seinem Namen alle Ehre und bekam förmlich Flügel. So schafft es Adrie de Vries, den erwartungsgemäß hoch gehandelten dreijährigen Palermo noch in die Knie zu zwingen.
Ganz außen war Glad Eagle in Position erschienen und zog seinen Speed bis zur Linie voll durch. Somit stand ‚halb Holland‘ nach dem Großen Lübzer Pils Ostseepreis auf dem Siegerpodest. Im ersten Rennen hatte van der Meulens Neuzugang Soum – aus Ullmann-Besitz -mit dem zweiten Platz hinter Don Carinio vorlieb nehmen müssen. Nun also der Volltreffer.
Der dreijährige Palermo, der als Sieger des Großen Freiberger Premimum Preises von Dresden als Favorit in Bad Doberan in die Boxen gerückt war, enttäuschte auch in der Niederlage nicht. Er bestätigte seine Einstufung auf der ganzen Linie. Dritter wurde der ebenfalls dreijährige Turgenjew, für den es ganz zuletzt etwas eng geworden war. Nach einer Überprüfung sahen die Stewards aber zu Recht von weiteren Konsequenzen ab.











