Was f?r ein 1a-Debut: Ioannina auf den Spuren von Iota

Fast überall, wo Pferde aus dem Gestüt Schlenderhan aufgeboten werden, gehören sie zu den Favoriten. Für das Bergheimer Gestüt läuft es seit Monaten wie am Schnürchen, egal ob in großen oder kleinen Rennen. Eine kleine Aufgabe hatte Peter Schiergen auch für die dreijährige Ioannina, eine Halbschwester der letztjährigen Diana-Siegerin Iota ausgesucht.

Die Rainbow Quest-Tochter gewann unter dem in großer Form agierenden Andreas Suborics in überlegener Manier gewann. Hätte der Jockey die Stute zuletzt nicht etwas zurückgenommen hätte, wären mit Sicherheit mehr als viereinhalb Längen Vorsprung herausgesprungen.

„Sie hat viel Zeit benötigt, wird aber nachholen“, erklärte der Trainer, während Paul Harley, Racing Manager der Schlenderhaner- und der Ullmann-Pferde, von der Stute auf jeden Fall „Black Type“ erwartet. „Ein Pferd mit einer derartigen Abstammung muss beim ersten Auftritt gleich gewinnen, ansonsten mindert es seinen Wert“, so dessen Kommentar.

Wo die Stute ihren nächsten Start bestreiten wird, muss noch abgeklärt werden, hieß es von den Verantwortlichen. Der zweite Platz wurde zwischen dem immer gut postierten Kronos und dem noch gut endenden Ondas geteilt.

Die Umstellung auf eine deutlich kürzere Distanz sollte sich für die in Frankfurt von Wilfried Kujath vorbereitete Lulea als voller Erfolg erweisen. Unter Andreas Suborics gewann die dreijährige Tannenkönig-Tochter nach einem Rennen aus dem Vordertreffen klar vor Calluna Nao, die das Feld in die Zielgerade gebracht hatte. „Ein nettes Pferd, das durchaus Potenzial hat“, erklärte der Trainer zu der Stute, die sich von Start zu Start gefördert präsentierte.

Den Ausgleich III entführte der von Piet van Kempen für den Stall Danny trainierte Cees, vor zwei Jahren Zweiter im holländischen Derby, nach Holland. Unter Jean-Pierre Carvalho setzte sich der als längster Außenseiter im sechsköpfigen Feld angetretene Alkalde-Sohn mit einer Länge Vorsprung gegen Aristokrat und Private Motion durch.

Lediglich fünf Pferde hatten sich dem Starter auch im abschließenden Jagdrennen gestellt, das mit dem erwarteten Erfolg von Armand endete. Nach einem zwischenfallsreichen Rennen kamen nur zwei Pferde ins Ziel. Zweiter wurde Strindberg. Leider war der Willenbrock-Schützling Vitali nach einem Beinbruch nicht zu retten.

Nächste Renntage

Galopprennen in Deutschland
So., 01.02.Dortmund (S)
So., 22.02.Dortmund (S)
So., 08.03.Dortmund (S)
So., 22.03.Mülheim
Sa., 28.03.Mannheim
So., 29.03.Düsseldorf
Galopprennen in Frankreich
Mi., 21.01.Chantilly, Lyon la Soie
Do., 22.01.Deauville
Fr., 23.01.Deauville, Pau
Sa., 24.01.Cagnes-sur-Mer (F), Pornichet
So., 25.01.Keine Galopprennen (Prix d’Amerique)
Mo., 26.01.Cagnes-sur-Mer (F)