In der noch jungen Geschichte besitzt das Warendorfer Meeting inzwischen seinen festen Platz im Termin-Kalender des deutschen Rennsports. Ausdruck dafür, dass die Rennen in der „Pferdestadt“ angenommen werden, ist nicht zuletzt die Tatsache, dass zunehmend auch die großen Ställe davon mehr als nur Notiz nehmen, sondern in verstärktem Maße sich mit Pferden aktiv beteiligen.
So auch das Krefelder Quartier von Mario Hofer, das im Dreijährigen-Rennen mit Chalida ein Pferd mit Form und Kondition aufbot. Doch sollte es nur zum dritten Platz für die klare Favoritin reichen. Der Sieg ging an die praktisch vor Ort von Peter Rau trainierte Milana unter Andre Best, die als Debutantin in den Farben des Stalles Brümmerhof klar die Oberhand behielt.
Dennoch sollte der Hofer-Stall nicht leer ausgehen, denn der Globetrotter Glad to be fast war im Preis des Stalles Jenny, dessen Farben er trägt, erwartungsgemäß nicht zu schlagen und bei seinem ersten Saisonsieg unter Peter Heugl als 11:10-Favorit eine Klasse für sich. Mit ihm hat sich das bislang beste Pferd in der Geschichte des Warendorfer Meetings dem Publikum präsentiert. Jeder Punkt zählt für die Championatswertung, wird sich Trainer Mario Hofer gedacht haben, dessen Schützling ein Sprinter von hohem Format ist.
Nach Glad to be fast gab es einen weiteren Erfolg für Mario Hofer und Peter Heugl, als Sallistro seiner klaren Favoritenstellung entsprach. Zuvor hatte das Krefelder Quartier noch einen Treffer im Ausland erzielt, als Maturus Ardor (19:10) unter Jean-Pierre Carvalho ein Sieglosen-Rennen in Mailand zu seinen Gunsten entschied.
Nach einigen Enttäuschungen bereitet der von Christian von der Recke (Foto) vorbereitete Placebo seiner Umgebung neuerdings viel Freude. Nach dem leichten Start-Ziel-Sieg in Leipzig ließ er unter seinem damaligen Erfolgsreiter Marc Timpelan auch in Warendorf mit der gleichen Taktik die Gegner hinter sich.











