Das war ein äußerst erfolgreicher Tag für die deutsche Equipe am heutigen Mittwoch in Deauville. Denn drei Siege konnten auf der Sandbahn im Badeort an der Normandie eingefahren werden. Den Anfang machte dabei nach einem enorm spannenden Endkampf, der von Hans Blume (Foto) im Krefelder Stadtwald trainierte zweijährige Uradel.
Mitte der Zielgeraden schien der in den Familienfarben laufende Kallisto-Sohn eigentlich schon klar auf der Siegerstraße zu sein, doch an der Innenseite machte Franck Blondel Cabral enorm schnell und schien es auf der Linie auch gepackt zu haben.
Doch das Zielfoto wies den Deutschen mit Pierre-Charles Boudot in diesem 24.000 Euro-Rennen über 1900 Meter doch als Sieger aus. 78:10 gab es auf Uradel am Toto, der mit der Empfehlung zweier zweiter Plätze aus Lyon und Clairefontaine angereist kam.
In der zweiten Abteilung des Zweijährigen-Rennens belegte Stall Unias von Axel Kleinkorres trainierter Royal Chevalier als Debütant einen hervorragenden vierten Platz unter Franck Blondel.
Mussten die Anhänger von Uradel noch mächtig schwitzen, so konnten sie sich in der Maidenprüfung für die Dreijährigen bald schon bequem zurück lehnen. Denn Leonce aus dem Stall Lustige Fünf von Trainer William Mongil war mit Antoine Werle bald schon überlegenes Pferd im Rennen.
Gios Last von Kollege Bruce Hellier wurde Fünfter. Der Sieg von Leonce, der als Favorit in die Prüfung ging, bedeutete keine große Überraschung, denn beim Start zuvor verlor der Silvano-Sohn erst ganz zuletzt auf der Linie.
Ihre gute Form bestätigte auch Leonces Stallgefährtin Sydney City mit Antoine Werle aus dem Stall Oberlausitz, die in einem Nachwuchsreiten (24.000 Euro, 1900 Meter) Dritte hinter den beiden Favoriten Alzubra und Astroglia werden konnte. Nicht weit geschlagen war auch die Blume-Vertreterin Ahlbeck, die erst ihren zweiten Start absolvierte, als Siebte.
In einem stark besetzten Handicap (40.000 Euro) über 1500 Meter hielten sich Chapman (Trainer Sascha Smrczek) mit Maxime Guyon als Vierter und Nordic Truce (Trainer Peter Schiergen) mit Theo Bachelot als Sechster keineswegs übel und waren von den beiden Erstplatzierten Mogadishio (Trainerin Chrystelle Cardenne) und Magic Zen (Florent Monnier) keineswegs weit zurück.
Treffer Nummer drei an diesem denkwürdigen Nachmittag in Deauville gelang schließlich im letzten der elf Rennen I Fight For Kisses. Der Schützling von Sascha Smrczek kam wie schon Uradel nach Zielfoto unter Delphine Santiago hauchdünn in einem Handicap (24.000 Euro) über 1500 Meter gerade noch gegen den immer stärker werdenden Panirad hin.
Satte 170:10 konnten die Anhänger des Ransom O’War-Sohnes aus dem Stall Raber einstreichen. Bei Deutschlands offiziellem Wettanbieter des Rennsports, RaceBets.com, waren es sogar 187:10, offeriert man aktuell einen Bonus von 10% auf alle deutschen Sieger.









