Vor etwas mehr als einem Jahr hatte der im Besitz von Rupert Plersch stehende Top-Flieger War Artist noch eine Gruppe III-Prüfung in Meydan gewonnen. Am Freitag war er nach zuletzt aber nicht so überzeugenden Leistungen in einem 175.000 Dollar-Handicap über 1200 Meter der Grasbahn unter Höchstgewicht nur als 110:10-Außenseiter angetreten.
Doch unter dem Franzosen Olivier Peslier erinnerte sich der Orpen-Sohn an seine Bestform und kam zu einem knappen Sieg über Godolphins Rileyskeepingfaith (Ahmed Ajtebi). Das war eine gute Leistung und nun muss man den Achtjährigen aus dem Stall von Trainer Rodolphe Collet auch in seinen kommenden Aufgaben beachten.
Aus deutscher Sicht war auch das Ergebnis im Asset Management Handicap (2504 m, 120.000 Dollar, Gras) interessant, denn der Sieger, Godolphins Calvados Blues (Foto, Mahmood Al Zarroni/Johnny Murtagh), der mit langgezogenem Speed gewann, ist ein Sohn des Ittlingers Lando (um alles über Lando zu erfahren, klicken Sie einfach auf den Link). Der fünfjährige Hengst verwies Mikhail Glinka und Age of Reason auf die Plätze zwei und drei.
Ein guter Tag war es auch für Hamdan Al Maktoum, denn er stellte sowohl in einem 110.000 Dollar-Handicap über 1800 Meter (Gras) mit War Monger den Sieger, als auch in einem 1400 Meter-Ausgleich auf Tapeta (120.000 Dollar), als Richard Hills Barbecue Eddie zum Sieg ritt. Auf Erstgenanntem saß Olivier Peslier, der somit auch zu zwei Treffern kam.
Noch besser lief es für Trainer Doug Watson, der für beide Hamdan-Sieger verantwortlich war und noch mit Famous Warrior (Tadgh O’Shea) ein Meilenhandicap auf Tapeta (120.000 Dollar) gewann.










