Walerian beim Debüt nur Letzter – Donjah imponiert

Alle Augen waren am Sonntag in Köln im ersten Rennen des Tages natürlich auf den debütierenden Röttgener Walerian gerichtet, denn der zweijährige Reliable Man-Sohn aus dem Stall von Trainer Markus Klug ist schließlich ein Halbbruder der Derbysieger Weltstar und Windstoß. Doch der Hengst aus dem Championstall, der von den Wettern im Maidenrennen über die Meile gleich zum 21:10-Favoriten gemacht wurde, kam nur ganz schwer auf die Beine, lag gleich einige Längen hinter dem Hauptfeld, und fand nie ins Rennen. Nur als Siebter und damit Letzter kam Walerian über die Linie (zum Video).

Dafür drückte ein anderes Pferd, das seinen Rennbahneinstand gab, dem Rennen seinen Stempel auf. Die von Henk Grewe für Darius Racing trainierte Donjah war es, die als 47:10-Chance unter Lukas Delozier überlegen mit viereinhalb Längen Vorsprung gegen King und Manx zum Zuge kam. Und das, obwohl sie einen denkbar schlechten Start erwischte, deutlich verspätet auf die Reise ging.

Doch bereits im Schlussbogen hatte die Teofilo-Tochter aus der Zucht des Gestüts Karlshof, die auf der BBAG-Auktion 100.000 Euro gekostet hatte, den Kontakt an das Feld hergestellt, und in der Zielgeraden kam sie dann noch zu einem ganz leichten Sieg. Die Siegerin hat sogar eine Nennung für das Deutsche Derby 2019 (zum Langzeitmarkt), in dieser Saison ist sie noch für das Herzog von Ratibor-Rennen, und das Münchener Auktionsrennen, aber auch das Criterium International eingeschrieben. „Wo sie läuft ist noch offen, aber ich tendiere schon zum Herzog von Ratibor-Rennen“, so Henk Grewe nach dem Rennen.

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