Waldpark unter Wert geschlagen Achter beim Aussie-Debut

Am Samstagmorgen gab Waldpark in den Makybe Diva Stakes in Flemington seinen Australien-Einstand. Über 1.600 Meter reichte es für den Ex-Ravensberger auf Gruppe 1-Niveau nur zu Platz acht dreieinhalb Längen hinter dem Sieger Foreteller.

Gestartet wurde aus dem ersten Bogen heraus, wo der als zweiter Favorit abgegangene Ex-Engländer Sea Moon einen Nicker machte und bei schneller Anfangsfahrt sofort einige Längen auf das Feld verlor. Waldpark war aus Box Nr. 8 gut abgesprungen und von Jockey Ben Melham beherzt nach vorne geschickt worden.

Richtung Gegenseite gelangte Waldpark an die Rails, wo er versuchte das Tempo zu drosseln. Bei nun höllischer Fahrt stürmten aber December Draw und Bit of Hell an ihm vorbei und führten das auf gut 15 Längen gestreckte Feld zeitweise etwa drei Längen vor Waldpark bis auf die Zielgerade.

An der letzten Ecke hatte sich das Feld etwas zusammengeschoben und fächerte auf. Waldpark kam nicht sofort hinter den nachlassenden Pacemakern frei und marschierte von der 400- bis zur 300-Meter-Marke dahinter händevoll.

Als er 250 Meter vor der Linie wieder freikam, hatten die Speedpferde an seiner Außenseite viel mehr Schwung als er. Dort sah der schimmelfarbene Favorit Puissance de Lune wie der Sieger aus, wurde aber auf den letzten 20 Metern noch vom Außenseiter Foreteller gestellt.

Der sechsjährige Ex-Franzose war im Fahrwasser des Favoriten im Hintertreffen auf die Gerade gekommen und hatte im Ziel für 157:10 einen kurzen Kopf oder Kopf Vorsprung. 0,1 Längen lautete der Richterspruch genau, dahinter waren es 1,8 weitere Längen zum Riesenaußenseiter Moudre auf Platz drei.

Dreieinhalb Längen hinter dem Sieger passierte Waldpark auf Rang acht von 14 die Linie, der im Anschluss an seine Pause seit Mitte Mai und auf der sicher zu kurzen Strecke auf den letzten Metern nicht noch einmal anpackte und so noch knapp von einer geschlossenen Gruppe überlaufen wurde.

Der Derbysieger von 2011 stand etwa 275:10. Mit diesem sicher anstrengenden Rennen im Bauch und auf einer Mitteldistanz sollten ihn seine Fans beim nächsten Start unbedingt im Auge behalten. Auf dem Weg zur Cox Plate Ende Oktober könnte bei den Internet-Wettanbietern noch Geld mit ihm zu gewinnen sein.

RaceBets.com bietet ihn im Langzeitbereich aktuell jedenfalls für das erklärte Fernziel am 26. Oktober in Moonee Valley für 340:10 an. Für das Gruppe I-Rennen über 2.040 Meter favorisiert der Partner des deutschen Rennsports Atlantic Jewel bei 32,5:10 vor Puissance de Lune bei 75:10. (Zum Langzeitmarkt)

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