Waldemar Hickst‘ „Feldherr“ im Prix Chaudenay?

Der Kölner Trainer Waldemar Hickst ist es, der am Samstag im Prix Chaudenay der Gruppe II über 3000 Meter die deutschen Interessen vertritt (Zum Langzeitmarkt). Dafür wird er zwei Dreijährige in die französische Hauptstadt transportieren lassen. Gaius Caesar, ein Soldier of Fortune-Sohn aus dem Besitz des Stalles Königsforst, ist dabei ein durchaus ernstzunehmender Kandidat. Der Hengst, William Buick wird reiten, gewann immerhin vier seiner sechs Rennen, darunter auch das „Blaue Band“ der Schweiz. Bei seinem letzten Start im Prix de Lutece zog er sich mit Rang fünf ebenfalls achtbar aus der Affäre, da die Abstände zu den vorderen Pferden durchaus überschaubar waren.

In jenem Rennen machte Gaius Caesar erstmals Bekanntschaft mit Godolphins Big Blue und dem in Besitz von Khalid Abdullah stehenden Pilansberg, die damals die Oberhand gegen den Hickst-Schützling behielten. Aber auch die zweite Waffe von Waldemar Hickst, die Karlshoferin Paradise, kreuzte bereits die Klingen mit Big Blue und Pilansberg. Im zur Listenklasse zählenden Prix Michel Houyvet blieb sie gut eine Länge hinter Andre Fabres Galileo-Sohn Big Blue, jedoch leicht vor dem von David Smaga vorbereiteten Pilansberg. Vor allem Big Blue sollte im diesjährigen „Chaudenay“ sehr gute Chancen besitzen.

Für den Aga Khan startet der Manduro-Sohn Vazirabad aus dem Stall von Alain de Royer-Dupre mit ersten Chancen. Der in diesem Jahr noch ungeschlagene Hengst gewann zuletzt den eben erwähnten Prix Lutece auf Bahn und Distanz und ist nach diesem Eindruck einwandfrei das zu schlagende Pferd.

 

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