Der Start in sein Japan-Engagement hätte kaum besser sein können – erst am Dienstag vergangener Woche trat Andreas Suborics die Reise in das Land der aufgehenden Sonne an. Und gleich seine ersten Einsätze in Fukushima waren mit vollen Erfolgen verbunden. ‚Ich hatte am Samstag und am Sonntag jeweils sieben Ritte‘, berichtet der designierte deutsche Championjockey am GaloppOnline.de-Telefon direkt aus Japan.
‚Am Samstag habe ich zwei Rennen gewonnen, war einmal Dritter und einmal Fünfter, einen Tag später gab es einen zweiten Rang und zwei vierte Plätze. Die Erfolge kamen mit einem 160:10-Außenseiter in einem Stakes-Rennen, in dem der Sieger rund 75.000 Euro bekam, und mit dem Favoriten in einer Prüfung für Pferde, die ein Rennen gewonnen haben und in dem der Gewinner 54.000 Euro kassierte, zustande. Am Sonntag war ich beispielsweise Vierter im Hauptrennen. Mein Pferd war Favorit, doch startete es erstmals in dieser Klasse.‘
Natürlich zeigt sich Suborics (Foto) erfreut von dieser Bilanz: ‚Beim letzten Mal bin ich mit dem Krankentransporter nach Hause gebracht worden. Da hat man schon ein etwas komisches Gefühl. Aber ich wollte unbedingt wieder hierher. Mein Trainer, Herr Mori, ist Dritter in der Statistik. Es war schade, dass ich in Baden-Baden nicht mehr dabei sein konnte, aber in Fukushima begann gerade das Meeting. Drei bis viermal die Woche reite ich in der Arbeit, das ist ganz easy. Die Rennen sind immer am Samstag und Sonntag.‘
Aktuell besuchte Andreas Suborics gerade einen Freund von Olivier Peslier, der im 45 Minuten entfernten Osaka ein Restaurant hat. ‚Das ist eines der Highlights der Woche‘, scherzt Andreas Suborics, der am Sonntag noch eine weitere erfreuliche Nachricht mitgeteilt bekam: ‚Ich habe eine Einladung für den Jockey-Wettbewerb Anfang Dezember in Japan bekommen. Bedanken möchte ich mich bei Peter Brauer, der das für mich organisiert hat.‘











