Wahnsinn! Wisperwind schleppt 74 Kilo nach vorne

Wahnsinn! Auch 74 Kilogramm halten Wisperwind (2,8) nicht vom siegen ab. Nach 72 Kilogramm vor drei Wochen in Dortmund hat der von Henk Grewe für Moritz Honig und Sebastian Weiss trainierte It´s Gino-Sohn nun auch am Neusser Hessentor mit einem echten Steeplergewicht zugeschlagen.

Im höchsten Handicap des Tages, dem Ausgleich III über 2300 Meter, war der Grewe-Schützling immer im Vordertreffen unterwegs und griff unter Siegreiter Gijs Snijders im Schlussbogen den lange führenden Demme-Starter Cassilero (im Ziel Zweiter) an und ging sofort an diesem vorbei.

Am Pfosten hatte er sich dann erstaunlich leicht wieder einen ordentlichen Vorteil herausgaloppiert und durfte sich über einen weiteren Dirttreffer freuen. Rang drei hinter Cassilero ging – jedoch ohne Chance auf den Ehrenplatz – deutlich zurück an Camberwell (Dr. Andreas Bolte).

Wisperwind hat mit dem heutigen Sieg seine Siegquote auf 50 Prozent hochgeschraubt. Bei insgesamt 32 Starts hat er genau bei der Hälfte aller Starts das Geläuf als Sieger verlassen. Sechsmal punktete der Weltmeister im hohe Gewichte stemmen dabei auf der Sandbahn, am Neusser Hessentor war der heutige Sieg eine Premiere. 

 

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