Da hat Trainer Mario Hofer aber einen richtigen Kracher im Stall. Nach seinem Sensationssieg im Prix Eclipse (Gr.III) in Chantilly gewann der von ihm selbst gezogene, jedoch inzwischen im Besitz des Stalles Jenny stehende Zweijährige Smooth Operator am Dienstag auch das Criterium de Maisons-Laffitte (Gr.II, 190.000 Euro, 1200 m) auf der gleichnamigen Bahn.
Unter Andreas Helfenbein kam der Big Shuffle-Sohn, der im kleinen Fünferfeld stets auf dem zweiten oder dritten Platz gelegen hatte, am Ende sogar als leichter Sieger über die Linie.
Auch der favorisierte Aga Khan-Hengst Dalghar, ein Bruder der Deckhengste Daylami und Dalakhani, aus dem Stall von Trainer Alain de Royer-Dupre hatte keine Chance gegen den deutschen Zweijährigen, der am Toto 41:10 zahlte und mit dieser starken Leistung 108.300 Euro verdiente. Platz drei ging an den italienischen Gast Lui Rei.
Damit ging das Criterium de Maisons-Laffitte wie schon im letzten Jahr, als der von Peter Schiergen trainierte Pomellato gewann, nach Deutschland. Wie Smooth Operator stammte dieser von Big Shuffle.
‚Das ist schon ein fantastisches Pferd. Am Ende hat er sich sogar wieder von den Gegnern gelöst, es kann für ihn also ruhig auch 1400 Meter sein, ich bin richtig froh, alles verlief optimal‘, so Mario Hofer nach dem Rennen.
Mit viel Speed kam die von Werner Baltromei trainierte Stute Etoile Nocturne im Prix de Seine-et-Oise (Gr.III, 1200 m, 80.000 Euro) unter Dominique Boeuf auf den vierten Platz, verpasste Rang drei nur nach Zielfoto. Der von Mario Hofer trainierte Mood Music hatte dagegen keine besseren Möglichkeiten.
Der Sieg ging hier an den englischen Gast Utmost Respect (Richard Fahey/Paul Hanagan), der sich gegen den Wallach Tiza und den Dreijährigen Dunkerque durchsetzen konnte.
Ohne Möglichkeiten war die von Peter Schiergen trainierte Zweijährige Novita im Prix Miesque (Gr.III, 1400 m, 80.000 Euro), den die im Besitz von Clarissa Hiddemann stehende American Post-Tochter nur als Neunte und damit Letzte beendet. Der Sieg ging hier an den in großer Form reitenden Dominique Boeuf, der mit Stefer aus dem Stall von David Smaga knapp gegen Entre Deux Eaux und Aiboa erfolgreich war.










