Wahnsinn! Lordsbury Pride zum sechsten Mal ganz vorne!

Was für eine Serie. Und sie will offenbar einfach nicht reißen. Auch am Sonntag war der aus England importierte Lordsbury Pride wieder zu stark für seine Gegner, landete auf der Kölner Rennbahn seinen sechsten Deutschlandsieg en suite. „Das Pferd ist ein richtiges Schnäppchen‘ freute sich Klaus Wilhelm vom Stall Frohnbach nach dem Ausgleich III-Sieg von Lordsbury Pride, der als 50:10-Chance gegen zehn Gegner locker die Oberhand behielt.

Trainer Sascha Smrczek (Foto) und auch Jockey Daniele Porcu können strahlen. Das Ende der Fahnenstange muss noch immer nicht erreicht sein, der Siegeszug könnte in Baden-Baden weiter gehen. „Es könnte sein, dass Lordsbury Pride nochmal in Baden-Baden läuft“ so Wilhelm weiter.

Auf dem zweiten Platz landete mit Asulaman ebenfalls ein Smrczek-Galopper, Henk Grewe meldete sich nach Verletzungspause am Sonntag in Köln zurück und steuerte Asulaman gleich mal auf Platz zwei vor Nenzo (V. Kannenberg).

Im Preis des Porsche-Zentrum, in dem die Viererwette (garantierte Auszahlung 25.000 Euro) spielbar war, präsentierte sich ein Wetträtsel, das Andreas Wöhlers Global Magic (E.Pedroza) zu ihren Gunsten gestaltete, als sie in einem Top-Finish Milago (M. Seidl) sowie Classic Sun (A. Pietsch) auf die Plätze verwies.

Auf Rang vier war es dann so eng, dass es totes Rennen gab. Hurryboy (Am. D. Schiergen) und Flat Beat (M. Demuro) teilten sich Platz vier. Die Viererwette zahlte 125.000:10 bzw. mit Flat Beat an vierter Position 250.000:10.

Beim Umsatz hatte man sich vor dem Renntag die Marke auf 450.000 Euro gesetzt. Dieses Ziel verfehlte man in Köln, etwa 420.000 Euro flossen durch die Totalisatorkassen.

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