Adrie de Vries haben viele Besucher auf den deutschen Rennbahnen am Sonntag vergeblich gesucht. Doch der aktuelle Champion-Jockey hatte einen guten Grund den Rennen hierzulande fernzubleiben.
Er war auf Gruppe I-Mission in Deauville. Dort ritt er im Prix Jean-Romanet (250.000 Euro) über 2000 Meter Karl Burkes für Barbara Keller trainierte Odeliz mit der in Hamburg das Franz Günther von Gaertner-Gedächtnisrennen gewinnen konnte und zuletzt Vierter im Prix Rothschild wurde. Doch am Wettmarkt notierte das Gespann nur als 364:10-Außenseiter.
Aber Adrie de Vries schaffte die große Überraschung, war mit der Falco-Tochter gleich zur Stelle und konnte auch im Einlauf immer weiter zulegen. Dahinter belegte Bawina Rang zwei vor der letztjährigen Siegerin des Prix de Diane Avenir Certain. Für Markus Klugs Wunder hingen die Trauben in „Romanet“ zu hoch. Die Görlsdorfer Adlerflug-Tochter wurde unter Ioritz Mendizabal nur Elfte und damit Letzte der Prüfung. Die Siegerin des Henkel-Preis der Diana von 2014, Feodora aus der Zucht des Gestüts Etzean, wurde Achte.













