Die Debüt-Leistung 2010 von Georg Baron von Ullmanns Promised Wings passte dann so gar nicht ins Bild. Denn Promised Wings (Foto), für den die 1500 Meter im Düsseldorfer Preis der Dreijährigen vielleicht sogar schon etwas kurz gewesen sein könnten, fand nie ins Rennen und landete abgeschlagen auf dem letzten Platz.
Dass diese Leistung so eigentlich kaum stimmen kann, war schon nach dem Düsseldorf-Rennen klar. Pläne in Richtung Krefleder Dr. Busch-Memorial wurden storniert und so tritt Promised Wings nun in Frankfurt gleich über 2000 Meter an.
Er wird in jedem Fall von der weiteren Distanz profitieren, Stalljockey Adrie de Vries wird das erste Mal in 2010 in Deutschland reiten. Und wer weiß, vielleicht ist das ein kleiner Hinweis.
Viel Hoffnung setzt Andreas Löwe ferner in Keep Cool, der die Interessen des Gestüts Winterhauch vertritt. Terry Hellier reitet den Starcraft-Sohn, dessen dritter Platz aus dem Herzog von Ratibor-Rennen auf Gruppe III-Level schon eine handfeste Empfehlung ist.
Der Schiergen-Vertreter Nightdance Paolo war dieses Jahr schon in Le Croise Laroche unterwegs, belegte dort den vierten Platz in einem 24.000 Euro-Rennen. Der Paolini-Sohn aus dem Asterblüte-Stall sorgte zu dieser Gelegenheit lange für das Termpo. Ihm könnte in der entscheidenden Phase noch etwas Kondition gefehlt haben. Filip Minarik übernimmt den Ritt auf dem Hengst des Stalles Hornoldenhof.
Mirek Rulec ist Trainer von Montparnasse, der bei zwei Starts schon vernünftige Vorstellungen bot. Allerdings wird der Gold Away-Sohn, der unter Danile Porcu antritt, schon vor eine enorm große Aufgabe gestellt.
Es würde kaum überraschen, wenn er am Totalisator als größter Außenseiter im Feld notiert. Immerhin hält sein Coach viel von ihm, ansonsten hätte er ihn sicher nicht im Kölner Auktionsrennen (Fünfter) gegen Cracks wie Zazou und Noble Alpha debütieren lassen.











