Vorsicht Gegner: T?lles Recomienda setzt wieder an

Sie zählt fraglos zu den Entdeckungen der Neusser Wintersaison, auch wenn sie sich unverändert auf unterem Niveau bewegt: Die von Heinz Tölle für den Stall Tannenhof trainierte Recomienda (Foto). Zweite, Dritte, Erste und noch einmal Erste, das ist die Bilanz der vierjährigen Ballingary-Tochter seit ihrem ersten Auftritt in Neuss Ende November.

Und wie Recomienda zuletzt die Konkurrenten vom Start bis ins Ziel in Schach hielt, das sah zweifellos nach mehr aus. Nach dem Motto: „Never change an winning team“, sitzt am Sonntag in Neuss wie bei ihren beiden Erfolgen erneut Manuela Murke im Sattel.

Zu den größten Herausforderern zählt sicherlich der überfällige Pubben-Schützling Point Pleasant, der Platzierungen sammelt, wie andere Briefmarken. Mit Stefanie Hofer hat er zudem eine unverändert in Topform agierende Reiterin im Sattel. Auch Noble War steht dicht vor einem Erfolg, denn am letzten Sonntag musste er sich erst auf dem letzten Wegstück geschlagen geben.

Wolfgang Sonntag gegen Andreas Bolte: Der Ausgleich III steht im Vorfeld klar im Zeichen dieser beiden Trainer, die vier von acht Starter stellen. Beide agieren zudem in Topform. Magic Tilla sattelte Dr. Andreas Bolte in Dortmund zu einem lockeren Sieg unter Laura Jana Gabriel, die erneut im Sattel der Tochter des erstklassigen Meilers Tillerman sitzt.

Für Elkantino, der jüngst in Neuss seinen Erfolg als Vierter durchaus untermauerte, wurde Henk Grewe und somit ein Reiter gebucht, dem noch am letzten Sonntag zwei Erfolge gelangen. Rolling Arrogance und und der Seriensieger Los Cantos sind die „Waffen“ von Wolfgang Sonntag.

Nach drei Erfolgen in Serie wird die Luft für Los Cantos natürlich dünner, doch ganz offensichtlich ist der Tiger Hill-Sohn noch nicht an seine Grenzen gestoßen. Etwas unterschiedliche Leistungen zeigt Rolling Arrogance. So wäre es keine Überraschung, wenn er nun nach einer etwas schwächeren Form wieder in die Platzierung laufen würde.

In der „Wettchance des Tages“ ist mit Lesina eine Kandidatim im Feld, die zuletzt als 1379:10-Chance die Wetter schockte. Dass die Stute bereits neun Jahr zählt, fällt in dieser Prüfung wenig auf, denn zahlreiche betagte Haudegen gehen auf die 1500 Meter lange Strecke.

Elf Jahre ist Western Heart bereits alt, dennoch zeigte er zuletzt in Neuss eine starke Form. Er geht unter dem Fegentri-Weltmeister Fabian Xaver Weißmeier in die „Wettchance“, die als sechste der sieben Prüfungen entschieden wird und in der ein Jackpot in Höhe von 6.000 Euro (20.000 Euro garantierte Auuszahlung) winkt.

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