Vorjahressieger Altano gewinnt Oleander-Rennen in Berlin

Zwei Pferde hatte der Ravensberger Trainer Andreas Wöhler in das Oleander-Rennen geschickt, Deutschlands längste Gruppeprüfung, die am Pfingstsonntag in Berlin-Hoppegarten auf Gruppe III-Niveau entschieden wurde. Und es war die vermeintlich zweite Farbe, Altano, die in dem 3200 Meter-Rennen vorne war.

Denn Stalljockey Eduardo Pedroza hatte sich für den zweifachen Gruppe I-Sieger Earl of Tinsdal entschieden, der erstmals auf einer Cup-Distanz antrat, und gegen den Vorjahressieger Altano. Favorit bei den Wettern war deshalb auch Earl of Tinsdal, der beim Öffnen der Boxen 27:10 stand, während es für Altano 43:10 gab.

Earl of Tinsdal ging bald nach vorne, wo er zunächst etwas heftig war. Eingangs zur Zielgeraden konnte er sich etwas freimachen, doch Mitte der Geraden waren die Speedpferde da. Slowfoot war einer der ersten Angreifer, auch der Riesenaußenseiter Supersonic Flight war zur Stelle, und ganz außen brachte Jozef Bojko Altano, der unterwegs lange auf dem letzten Platz gelegen hatte.

Eine dreiviertel Länge hatte Altano, ein Galileo-Sohn, auf der Linie Vorteil vor Supersonic Flight, hinter dem Earl of Tinsdal den dritten Rang belegte. Platz vier ging an Lucarelli, der ein ganz starkes Debüt in dieser Klasse gab. Die Viererwette zahlte auf diesen Einlauf 87.957:10.

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