Am 18. Februar geht auf dem zugefrorenen See in St. Moritz das alljährliche Schneehighlight, der mit 111.111 Franken dotierte Große Preis von St. Moritz, über die Bühne. So wie es derzeit aussieht, könnten dort mit Lagoas (Simon Stokes), der gestern nachgenannt wurde, Pagino (Waldemar Hickst), Molly le Clou (Jens Hirschberger) und Amun aus dem Quartier von Christian von der Recke gleich vier hierzulande trainierte Pferde aufeinander treffen (zum Langzeitmarkt).
Während die drei Erstgenannten alle zumindest einen Konditionsstart auf der Sandbahn absolviert haben, wurde Stall Nizzas Amun im heimatlichen Weilerswist vorbereitet. „Wir haben ihn zu Hause auf das Rennen vorbereitet, alles ist nach Plan gelaufen. Er ist wie alle meine St. Moritz-Starter bereits vor Ort und akklimatisiert sich gerade,“ heißt es seitens des Trainers über den Soldier Hollow-Sohn, der sein letztes Rennen – er gewann damals den zur Listenklasse zählenden Großen Dresdener Herbstpreis – Ende November des vergangenen Jahres absolvierte.
Neben den bereits in St. Moritz angetretenen Pferden werden an den zwei noch kommenden Renntagen auch Divisionist, Renny Storm und Hidden Oasis für das Weilerswister Quartier im Schnee antreten. Mit dem ersten Renntag am vergangenen Sonntag war Recke im großen und ganzen zufrieden: „Vor allem der zweite Platz von Perfect Swing im Skikjöring hat mir gut gefallen. Mal schauen, ob wir das Ergebnis gegen Usbekia beim nächsten Mal vielleicht umdrehen können.“












