Am Freitag um 18.10 Uhr wird die deutsche Turf-Gemeinde wieder gesammelt vor den Bildschirmen sitzen und einem großen Hoffnungsträger die Daumen drücken: Der Fährhofer Quijano, zuletzt imponierender Sieger bei seinem ersten Start während des Racing Carnivals in der Wüsten-Metropole in einem 110.000 Dollar-Handicap, greift wieder an.
Der Schützling von Peter Schiergen bestreitet mit seinem Siegreiter Michael Kinane, der zuletzt auch schon in der Morgenarbeit den Wallach und Seriensieger (acht Rennen entschied er in Folge für sich) steuerte, die Gulf News Trophy (175.000 Dollar,-Handicap, 2400 m).
Nur gute Nachrichten kommen aus dem Lager des Fünfjährigen, den Racing Manager Simon Stokes derzeit begleitet. Mit zehn Gegnern bekommt es Quijano zu tun, der fünf Kilo Aufgewicht für seinen Canter-Erfolg erhielt.
Darunter befindet sich nicht nur sein Runner-up, Godolphins Gravitas, der ein Kilo mehr trägt als damals, also vier Kilo günstiger im Rennen steht, sondern auch Quijanos Zuchtgefährte und letztjähriger Carnival-Gewinner Encinas. Ted Durcan reitet den inzwischen bei Satish Seemar vor Ort für Sheikh Rashid bin Mohammed Al Maktoum vorbereiteten Wallach, der seinen letzten Start überhaupt noch für Trainer Peter Schiergen selbst absolvierte.
Der frühere Schlenderhaner Corriolanus ist das dritte „deutsche“ Pferd in dieser Prüfung, in der der bislang in Frankreich stationierte Gruppe I-Sieger Laverock nun für Trainer Ismail Mohammed startet.
Im Rennen zuvor (um 17.40 MEZ) gibt es ein Wiedersehen mit Little Neck, der für Lucien van der Meulen und Trainer Andreas Trybuhl zum Ausgleich II-Sieger avancierte und nun von K. Aga für Khalid Al Ghurair trainiert wird. Sicherlich wird der sechsjährige Wallach im 14-er-Aufgebot zu den Außenseitern zählen.
Im Mittelpunkt des Abends stehen die UAE 2000 Guineas (250.000 Dollar, 1600 m). Acht Kandidatinnen peilen die klassischen Ehren an. Der Stall von Mike de Kock aus Südafrika ist mit Asiatic Boy und Limehouse sogar doppelt vertreten.











