Der Ausgleich III über 1900 Meter steht im Mittelpunkt der Karte am Sonntag auf der Waldrennbahn Mannheim, wo die internationalen Amateure ihren großen Tag haben. Wie so oft in Seckenheim ist es dabei ein Pferd aus dem Weilerswister Stall von Trainer Christian von der Recke, dass es mit den Südwest-Galoppern aufnimmt.
Der sechsjährige Wallach Ghaayer (Foto) aus dem Besitz des Galopp Clubs Deutschland (GCD), der bereits am ersten Renntag der Mannheimer Saison ein ähnliches Rennen gewann, wird unter Maxim Pecheur sicher wieder als stark gewettetes Pferd an den Start kommen. Gleiches gilt aber für Christof Schleppis Auenritter, der noch am Pfingstwochenende Zweiter in einem Altersgewichtsrennen in der französischen Provinz war.
Top-Amateur Dennis Schiergen, unverändert in Glanzform, wird sich in den Sattel des Achtjährigen schwingen, der unter Höchstgewicht ins Rennen gehen muss. Bobby Dazzler, der sich zuletzt in Hassloch als Dritter wieder angekündigt, und in Mannheim auch schon gewonnen hat, ist ein weiteres Pferd mit Chancen. Auch der aus Tschechien aus dem Stall von Pavel Kinsky anreisende Gallonofgas wurde in Mannheim schon als Sieger gefeiert, doch sind die 1900 Meter für ihn schon reichlich weit, ist er doch ein reines 1400 Meter-Pferd.
Alrescha und Pennyprincess fallen nach Form aktuell schon etwas ab, in Bestform wäre Erstgenannter allerdings nicht einmal uninteressant. Ein interessanter Gast ist der Heumarer Trainer Markus Klug, der mit der Röttgenerin Debuetantin und dem in seinem eigenen Besitz stehenden Montesquieu mit zwei chancenreichen Pferden ins Badische reist. Da könnte es wieder den einen oder anderen Punkt für das erfolgreiche Quartier geben.
Neun Prüfungen, von denen eine den arabischen Vollblütern vorbehalten ist, stehen in Seckenheim auf der Karte, neben den Amateuren sind mit Maxim Pecheur und Martin Seidl auch zwei der erfolgreichsten deutschen Auszubildenden im Einsatz.












