Von der Recke auch in Zweibr?cken mit ersten Chancen

Die Rennbahn Zweibrücken rüstet sich zum Auftakt. Am Sonntag bietet der Pfälzische Rennverein Zweibrücken seinen Gästen sechs Galopprennen an. Ein Mann steht dabei einmal mehr im Fokus. Zwei Wochen ist es her, dass in Sonsbeck die Saison eröffnet wurde und sich Christian von der Recke (Foto) mit drei Startern drei Siege sichern konnte.

Tags darauf fand sich Weilerswister Coach ganz oben in der Trainer-Statistik wieder. Ähnliches könnte dem Trainer auch am Sonntag wiederfahren. Insgesamt bietet von der Recke an diesem Tag vier seiner Schützlinge auf. In einem 2400 Meter-Rennen für vierjährige und ältere Pferde schickt von der Recke den für den Stall Manon trainierten Fleuro in die Partie.

Der Desert Prince-Sohn musste sich vor 14 Tagen in Sonsbeck nur seiner Trainingsgefährtin Violet’s Gift geschlagen geben und sollte in Zweibrücken mit besten Chancen versehen sein. Mit der Unterstützung der formstarken Sabrina Wandt (11 Siege) kommt ein weiterer Pluspunkt hinzu. Der Gegner könnte Horst Rudolphs Petit Filou sein. Der Mamool-Sohn hatte es bei seinem letzten Start mit First Stream zu tun. Der von der Recke-Schützling ging damals als überlegener Sieger aus diesem Duell hervor.

Gut möglich also, dass Petit Filou mit Fabian Xaver Weißmeier wieder ein Pferd von Christian von der Recke vor sich dulden muss. In einem 1800 Meter-Ausgleich kommt Auendancer als frischer Sieger aus Sonsbeck an den Start. Als 16:10-Chance konnte der Seattle Dancer-Sohn Rudolf Storps Wikingersohn auf den Ehrenplatz verweisen. Beide treffen sich am Sonntag wieder. Wieder wird Auendancer von Sabrina Wandt gesteuert. Wikingersohn kommt mit Nina Wagner an den Start.

Problematisch könnte dagegen die Tatsache sein, dass Auendancer wieder in die Startmaschine einrücken muss – einen Gang den der Fünfjährige nur äußerst ungerne antritt. Ein Pferd für die Platzierung sollte De la Vista aus dem Quartier von Regine Weißmeier sein. An Bord wird sie Amateur Timo Degel haben. Bei ihrem dritten Platz in Saarbrücken ließ die Big Shuffle-Tochter bereits Dulce Et Decorum und Kingshill Prince hinter sich, die beide wieder mit im Rennen sein werden.

Christian von der Reckes letzte Möglichkeiten heißen Aspantau und Nugget. Beide werden in einem 1800 Meter-Rennen starten. Es könnte ein Kampf zwischen den beiden Recke-Pferden und dem von Gerald Geisler vorbereiteten Diabolito mit dem seit Wochen stark reitenden Maxim Pecheur werden, der in Saarbrücken noch hinter dem tragisch verunglückten Omkareshwar und Valhillen blieb und es am Sonntag ein wenig einfacher antreffen sollte Für den Encosta de Lago-Sohn Aspantau wird es mit Justin Nowara ebenfalls darum gehen sich ein wenig für seinen dritten Platz aus dem letzten Rennen zu rehabilitieren. Die Chancen stehen dabei gar nicht schlecht.

Auendancer und Wikingersohn, die beide vor ihm blieben, muss er jedenfalls nicht fürchten. Doch muss er auch seine Stallgefährtin fürchten. Die Gold Away-Tochter Nugget sollte mit Sabrina Wandt eine scharfe Klinge schlagen können.

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