Wer am Sonntag auf der Rennbahn im Weidenpescher Park zu Gast war, der musste ziemlich viel Geduld mitbringen. Denn die Bahn in Köln platze bei gutem Wetter wirklich aus allen Nähten. Lange Schlangen an den Gastronomie-Ständen blieben da natürlich nicht aus. So voll hatte man die in diesem Jahr eigentlich immer stark frequentierte Rennbahn lange nicht mehr gesehen.
Apropos gesehen: In den Dreijährigenrennen dürfte man gute Debütanten gesehen haben. Zunächst war es die Zoppenbroicher Sabiango-Tochter Per Se aus dem Stall von Waldemar Hickst, die das Rennen über 2200 Meter gewann. Hier wurde die Ullmann-Stute Songerie, die ebenfalls zum ersten Mal lief, nur Dritte.
Auch im zweiten Rennen für den Derbyjahrgang, das über 1850 Meter führte, siegte mit dem von Andreas Wöhler trainierten Halling-Sohn König Hall (Foto)ein Debütant.
Durch Pan American (136:10), Sleepless (117:10) und Air Dream (154:10) gab es gleich drei Sieger zu dreistelligen Odds. Nach den neun Rennen summierte sich ein Umsatz von rund 430.000 Euro, was ein tolles Ergebnis ist.
‚Abgesehen von den Gruppe I-Renntagen hatten wir zum letzten Mal im Oktober 2005, beim Preis des Winterfavoriten, einen solchen Umsatz, damals haben wir ihn neun Rennen 446.000 Euro umgesetzt‘, wusste Geschäftsführer Benedikt Faßbender zu berichten.










