Nach nur zwei Wochen Rennpause treffen sich die Turffreunde erneut in Leipzig. Diesmal zum sechsten und letzten Renntag im Scheibenholz. Es wurde einer mehr als ursprünglich vorgesehen, da Halle an der Saale aus wirtschaftlichen Gründen am 22.September absagen musste und die Messestadt Leipzig damals dafür einsprang.
Zum Halali in der Messestadt werden neun Rennen angeboten, wobei die Boxen gut gefüllt sein werden. Kein Wunder, denn sieben Prüfungen sind als Handicaps ausgeschrieben. Zwei davon wenden sich an die mittlere Garnitur, wobei der Ausgleich III über die Meile neun Pferde angelockt hat.
Zenturios, Koffi Angel und Dalida vertreten den Derby-Jahrgang, wobei Letztgenannte aus dem Gestüt Röttgen von Markus Klug nach Leipzig verladen wird. Aus den Reihen der älteren Pferde gefällt mit am Besten Winterkönig, der den Galoppfreunden Leipzig gehört. Der Schimmel war mit Aufgewicht hier zuletzt als Fünfter für den Sieg nur minimal geschlagen.
Im Preis des Gestüts Röttgen über die Mitteldistanz von 2000 Meter muss Turflöwe aus dem Erfolgsstall von Markus Klug seinen Sieg von vor zwei Wochen auf dieser Bahn bestätigen.
Höchstgewicht trägt Mystic Lord, dessen Besitzer seit einiger Zeit auf einer Welle des Erfolges schwimmt. Der Hengst von Sascha Smrczek konnte die letzten drei Rennen für sich entscheiden und imponierte beim Sieg auf dieser Bahn mächtig. Das Zünglein an der Waage könnte aber durchaus Vive Lumiere aus dem Stall von Uwe Ostmann mit dem Champion Filip Minarik sein. Die Stute von Ursula Herberts kam bei ihrem dritten Platz in München noch stark in die Partie und trifft es diesmal sicher nicht schwerer an. Startplatz Eins könnte ein zusätzliches Plus sein.











