Keine Frage. Der ganz große Sport wird an diesem Sonntag in Iffezheim geboten, wo mit dem Großen Preis von Baden so langsam, aber sicher die Große Woche 2015 zu Ende geht. Doch das wird in Seidnitz kaum jemanden stören, denn mit dem Gelos-Triumph, einem Ausgleich III über 1400 Meter, steht ein waschechter Traditionstitel auf der Karte. Es ist die 66. Ausgabe dieses Rennens. Und wie es sich für ein echtes Handicap (früher wurde der Gelos Triumph als Altersgewichtsrennen gelaufen) gehört, hat in diesem Rennen auch fast jeder Teilnehmer eine Chance auf den Sieg und damit auf die 3.200 Euro Siegbörse.
Erst einmal in Seidnitz am Start gewesen ist Christian Sprengels El Zagal. Dabei konnte der fünfjährige Areion-Sohn auch gewinnen. Der Wallach scheint die Bahn zu mögen, doch das alleine wird am Sonntag nicht reichen, um den Sieg im Gelos-Triumph davonzutragen. Mit Günter Lentz‘ Amparo und dem von Claudia Barsig trainierten Renoir kommen zwei frische Sieger an den Start, die dies natürlich nun bestätigen müssen. „Wir haben Renoir nach Bad Harzburg eine Pause zum Auftanken gegeben, die er sichtlich genutzt hat. Eine Platzchance sollte er immer haben“, verrät Claudia Barsig im „Nachgehakt“ auf dieser Seite.
Ebenfalls mit besten Chancen sollte Mister Micky unterwegs sein. Der Lord of England-Sohn aus dem Leipziger Rennstall von Marco Angermann kam zuletzt schon einmal in einem mittleren Handicap in Dresden an den Start, war dort aber nicht gerade vom Glück verfolgt. Nach einem Defekt an der Startmaschine wurde das Rennen mit der Flagge gestartet, worauf der fünfjährige Wallach schlecht absprang und bereits früh aller Chancen beraubt wurde. Zu erwähnen ist auch noch Angelika Gloddes Sterngold, die aus der höheren Klasse kommt und es nun doch wieder ein bisschen einfacher antreffen sollte als bei ihrem neunten Platz in Bad Harzburg (Zur Rennkarte).












