Es war einiges geboten am letzten Krefelder Renntag des Jahres, der gleichzeitig auch das Ende der ‚grünen Saison‘ bedeutete. Eine der wichtigsten Fragen sollte im Ausgleich III über 1700 Meter beantwortet werden: Schafft Uwe Schwinns Pagan Warrior seinen neunten Saison-Sieg? Die Antwort lautete: nein. Der Sadler’s Wells-Sohn hatte an diesem Tag keine Chance auf den Sieg.
Statt dessen feierte Andrasch Starke seine zweiten Tages-Sieg (er gewann schon das Zweijährigenrennen). Auf dem von Christian Sprengel trainierten König Arte (81:10) kam der Champion zum Erfolg über Alberto Hawaii (Anna Schleusner-Fruhriep/Eduardo Pedroza) und Caldi Mill (Ivan Ivanov/Tomas Bitala). Ohne Möglichkeiten war auch der Favorit der Prüfung Fly First (Ferdinand Leve/Lennart Hammer-Hanson).
Bei den Dreijährigen (1700 Meter) gab es durch den bulgarischen Gast Vip (Foto) aus dem Rennstall von Ivan Ivanov eine faustdicke Überraschung. 520:10 zahlte der Sieg auf den Vermeer-Sohn, der Andarta (Sascha Smrczek/Andrasch Starke) auf den zweiten Platz verwies. (Video ansehen) Im Sattel des Siegers saß Alexander Pietsch, der zudem auch noch den Ausgleich IV über 1700 Meter mit dem ganz starken Initiator (35:10, Marion Weber) gewinnen konnte.
Darüber hinaus gab es zwei Heimsiege. Für den ersten sorgte der von Mario Hofer trainierte Cyrus Sod (40:10) unter Steffi Hofer in einem Altersgewichtsrennen über 2050 Meter. Und auch die Krefelder Trainerin Erika Mäder hatte Grunde zu Freude. Der von ihr vorbereitete Dreamworks (36:10) gewann den Ausgleich IV über 1700 Meter völlig überlegen.
Das abschließende Jagdrennen über 3900 Meter ging an Manfred Weber Piekfein (248:10) mit Reiter Jan Kratochvíl. In einem spannenden Finish behielt der Big Shuffle-Sohn gegen Mister Moon (Pavel Vovcenko/Vlastislav Korytar) die Oberhand. Baitsileir (Christian von der Recke/Paul Andrew Johnson), der Favorit der Prüfung, hatte am Ende zuviel Boden gut zumachen und kam nicht mehr heran. Semicolon wurde unterwegs reiterlos.
Mit dem Umsatz von 143.261,80 Euro zeigte sich der Krefelder Rennclub sehr zufrieden. Der Außenanteil betrug dabei 93.144,30 Euro. Im Stadtwald geht es dann am 23. März 2014 wieder los.










